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Ensemble Cristofori Arthur Schoonderwoerd (Hammerklavier & Leitung) Mozart Musik gespielt auf alten Instrumen-ten? Obwohl die Spezialisten der historisch informierten Aufführungspraxis mittlerweile schon bis ins frühe 20. Jahrhundert vorgedrungen sind, scheint die Wiener Klassik, vor allem die Symphonien und die Instrumentalkonzerte, bis heute eine Domäne der «konventionellen», modernen Orchester zu sein. Mozarts Klavierkonzerte verbinden viele Hörerinnen und Hörer ausschliesslich mit dem Klangspektrum des modernen Konzertflügels. Und in der Tat: Wer eine Mozart-Symphonie oder eines der Klavierkonzerte erstmals von Arthur Schoonderwoerd und seinem Ensemble Cristofori dargeboten hört, lernt diese Musik ganz neu kennen. Das Orchester spielt mit einfacher Streicher- und Bläserbesetzung – eine Praxis, die für Mozarts Wirken in Wien mit einiger Evidenz behauptet wird: Der Konzertsaal im Haus «Mehlgrube» am Neuen Markt, in dem Mozart im Rahmen seiner Abonne-mentskonzerte u. a. das Klavierkonzert d-Moll KV 466 uraufführte, war ein überraschend kleiner Raum. Ikonografische Belege sowie die Überlieferung bloss einfacher Streicher-Stimmensätze zu vielen Stücken weisen in eine ähnliche Richtung. Das Wesentliche jedoch teilt sich, wie gesagt, im direkten Hör-Erleben mit. Auf bisher ungehörte Weise finden die verschiedenen Gruppen des Orchesters und – im Klavierkonzert – das Solo instrument zueinander, es ergeben sich neue Klangfarben, musikalische Motive erscheinen in neuem Licht und kommunizieren in ungewohnter Art miteinander. Kurzum: der altvertraute Mozart erscheint in einem völlig neuartigen, überraschenden Klanggewand.