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Chris Doerk & Frank Schöbel: „Festival-Erfolge“ (Potpurri) Aufnahme aus dem Jahr 1969 (DDR). 1: Abends in der Stadt Musik: Jürgen Gebauer Text: Fred Gertz 2: Häng den Mond in die Bäume Musik: Hans-Georg Schmiedecke Text: Dieter Lietz 3: Laß mich gehn Musik: Klaus Hugo Text: Jens Gerlach 4: Lieb mich so, wie dein Herz es mag Musik: Frank Schöbel Text: Dieter Schneider Orchester Uve Schikora CHRIS DOERK Von der Schulbank der Mittelschule Großenhain sprang sie in die Schaufenster der Umgebung und entwickelte sich zu einer perfekten Gebrauchswerberin, Während der fünf Jahre ihrer dekorativen Tätig¬keit betrat Chris zum ersten Mal eine Bühne, die sie für eine Veran¬staltung der Freiwilligen Feuerwehr mit feuerroten Blumen und feuer¬festen Transparenten auszustatten hatte. Ihren Feierabend verbrachte sie mehrmals wöchentlich auf der Eisen¬bahnstrecke Großenhain—Dresden, denn in der großen Stadt an der Elbe bemühte sich ein versierter Gesangslehrer, der kleinen Chris die ersten Flötentöne der Sangeskunst beizubringen. Die praktischen Erfahrungen des erträumten und erarbeiteten neuen Berufes erwarb sie sich an Wochenenden als Refrainsängerin einer Tanzkapelle. Dreimal hatte Chris offiziell „Herzklopfen kostenlos", bis die Konzert- und Gastspieldirektion sie für eine erste Tournee verpflichtete. Jetzt ging das Herzklopfen erst richtig los. Ob sie es bis heute ganz und gar losgeworden ist - wer weiß? Was aus ihr geworden ist, das weiß man: eine Schlagersängerin von Format, mit jugendlichem Charme, einer natürlichen Burschikosität und sehr, sehr viel Herz. Was sie geblieben ist, das spürt man bei jedem ihrer Auftritte erneut, ein bescheidener, liebenswerter Kerl. Das findet übrigens auch FRANK SCHÖBEL Er fand seinen Weg zum Schlagergesang über eine Leipziger Volks¬musikschule, wo man dem damals Siebenjährigen eine Geige in die Hand drückte, was ihn sehr erschreckte, wo man sein gutgemeintes Klavierspiel dreimal hintereinander mit einer „Fünf" honorierte, was ihn ziemlich deprimierte, wo man aber außerdem seine knabenhafte Singstimme ausprobierte, was ihm viel Spaß machte. Später machte er sich an die Mechaniker-Lehre, lernte aus und lernte weiter - singen. Das war kein Problem, denn erstens hatte Frank Ta¬lent und zweitens eine Mutter, die als einstmals bekannte Sängerin und heutige Gesangspädagogin den Sohn mit besonderer Güte und Strenge unter ihre musischen Fittiche nahm. Frank entdeckte seine Liebe zur Gitarre. Die Leipziger Kapelle Heinz Müller entdeckte Frank samt Gitarre und stellte ihn im „Haus Leipzig" ans Mikrofon, das seither zum Symbol seines für alle Schlagerfreunde so erfreulichen Wirkens geworden ist. Dem „Erich-Weinert-Ensemble" gehörte Frank zwei Jahre lang als Sän¬ger, achtzehn Monate als singender Soldat an. Im Urlaub drehte er seinen ersten DEFA-Musikfilm „Reise ins Ehebett". Etwa zur gleichen Zeit holte er kurzerhand Chris Doerk - erstmal ins „Erich-Weinert- Ensemble". Doch schon bald wurde aus zahlreichen Duetten auf der Schlagerbühne ein Duett fürs Leben. CHRIS und FRANK Keiner weiß, ob die zwei ihre Hochzeitsnacht »im Regen" verbracht haben. Immerhin, es folgte ein „Heißer Sommer", für Chris der erste, für Frank der dritte DEFA-Film. Beide wollten „Was erleben". Und so haben sie bisher zusammen über 70 Schlageraufnahmen, Gastspielreisen in sechs sozialistische Länder und viel von sich reden gemacht. 1967 sangen beide den Titel „Lieb mich so, wie dein Herz es mag" auf den ersten Platz des DDR-Schlagerwettbewerbs Die Melodie war von Frank, der sich inzwischen zu einem komponierenden Sänger ent¬wickelt hat. Der Siegertitel unseres Schlagerwettbewerbs 1969 hieß „Abends in der Stadt". Die Sieger-Interpreten hießen Chris und Frank. Und nun liegt-ihre erste gemeinsame Langspielplatte vor. Mal singt sie, mal singt er, mal singen sie gemeinsam. Und immer wieder macht es Freude, ihnen zuzuhören, weil...ja, warum eigentlich? Sicher, weil Chris und Frank sich bei aller Vielseitigkeit all das bewahrt haben, was die Schlagerhörer aller Altersstufen so sehr an ihnen schätzen: Frische, echtes Gefühl, Freude am Singen und eine mitreißende Musi¬kalität. Lassen Sie sich akustisch überzeugen! Wolfgang Brandenstein