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Starkoch Alexander Herrmann im Gespräch. Er gehört zu den erfolgreichsten Köchen Deutschlands - Alexander Herrmann. Wir haben ihn zum lockeren Interview getroffen und über die Zukunft der Gastronomie gesprochen. INTERVIEW MIT ALEXANDER HERRMANN Warum unterstützen Sie die Idee der „Abholhelden“?Seit Beginn der Corona-Krise mussten mein Team und ich neue Wege gehen. Wir leiden alle unter der Situation, nicht nur finanziell. Mir fehlt der Kontakt zu meinen Gästen. Kochen macht glücklich! Und Essen sowieso. Daher bieten wir unseren Gästen, so lange die Restaurants geschlossen bleiben müssen, fertig zubereitete Menüs an, die vorgegart sind. Wir nennen sie Feinschmecker-Boxen. Zu Hause müssen diese Menüs in der Regel nur noch angerichtet oder finalisiert werden. Durch einen Bekannten hörte ich von dem Konzept der „Abholhelden“, von dem ich sofort begeistert gewesen bin.Was hat Sie so begeistert?Als Gastronom sind mir klassische Lieferdiensteimmer ein Dorn im Auge gewesen. „Abholhelden“ schafft ein Qualitätsniveau, das wir von klassischen Lieferdiensten nicht kennen. Warum nicht? Weil sie es nicht leisten können. „Abholhelden“ stärkt die direkte Verbundenheit zwischen dem Gast und seinem Lokal um die Ecke oder einem Restaurant, das sie immer schon mal ausprobieren wollten. Das finde ich wirklich schön: Jeder Nutzer kann durch „Abholhelden“ die gastronomische Familie in seinem Umkreis kennenlernen. Und zu dieser Familie gehören sehr viel mehr Mitglieder als der Sushi-oder Pizzaservice. Ganz wichtig ist immer: Gastronom und Gast bleiben im Kontakt. Und zwar von Angesicht zu Angesicht. Außerdem empfinde ich das Verhältnis von den „Abholhelden“ zu uns Gastronomen als ein partnerschaftliches. Lieferdienste verlangen sehr hohe Provisionen, doch die Qualität können sie nicht garantieren. Das schmeckt mir nicht.Wie genau sieht dieses Konzept aus?„Abholhelden“ ist das Gegenteil der Lieferdienste –und zwar in jeder Hinsicht. Wenn ich mich als Gastronom auf einen Lieferdienst verlasse –ich nenne keine Namen, aber wir kennen sie alle –dann spiele ich russisches Roulette. Warum? Weil ich nicht weiß, was mit meinem Produkt auf dem Weg zum Kunden passiert. Und weil ich ebenfalls nicht weiß, wann mein Produkt überhaupt beim Kunden ankommt. Und als Kunde habe ich umgekehrt keinen direkten Kontakt zum Restaurant. Wie also soll das so dringend notwendige Vertrauen entstehen? Lieferdienste waren bislang alternativlos. Ich konnte mich jedoch nie für einen entscheiden. Es ist mir dabei oft passiert, dass Kunden sich später bei mir über das Essen beschwert haben –und ich konnte nicht nachvollziehen, warum. Aus Sicht des Kochs kann ich ganz klar sagen: Es ist mir lieber, wenn mein Gast das Essen abholt. Dann sehe ich ihn, dann kann ich mit ihm sprechen.Warum ist „Abholhelden“ aus Ihrer Sicht die bessere Alternative?Es ist natürlich keine grundsätzlich neue Idee, sich Essen aus dem Restaurant mit nach Hause zu nehmen. Meine Oma hat sich im Restaurant auch immer den Rest einpacken lassen. Mit „Abholhelden“ wird Genuss planbarer. Als Gastronom spare ich Manpower und minimiere außerdem Fehlerquellen, weil es keine Fake-Bestellungen gibt. Durch „Abholhelden“ haben Koch und Kunde volle Kontrolle. In dem Moment, in dem ein Gast sein Essen selbst abholt, kann er sich einen persönlichen Eindruck machen von dem Restaurant, bei dem er etwas bestellt hat. Essen ist sinnlich. Es sollte auch in Zeiten der Corona-Krise keine ausschließlich technische Angelegenheit werden, kein Klick in einer App. Durch „Abholhelden“ entsteht immer ein direkter Kontakt von Mensch zu Mensch –und nicht bloß von Mensch zum Smartphone. Koch und Kunde gucken sich einmal in die Augen -natürlich aktuell unter Einhaltung der den gebotenen Mindestabstände, versteht sich Dieser Moment ist ein gegenseitiges Versprechen.