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"Wenn der Wald die Angst besiegt" oder eine kleine Lost-Place-Reise zu den 4 vergessenen Bunkern von Dettenheim. Manchmal führen die stillsten Wege an die dunkelsten Orte..🕊️ In den Rheinauen bei Dettenheim, wo das Licht sanft durch die Weiden bricht, begebe ich mich in der verwunschenen Altrheinlandschaft auf Spurensuche nach den vier vergessenen Westwallbunkern, den zerbrechenden Skeletten eines einstigen Bollwerks. Als alles in allem pazifistisch sozialisierte Frau stehe ich vor diesen massiven Betonklötzen und spüre eine seltsame Mischung aus Beklemmung und Erleichterung. Diese Ruinen wirken auf mich wie versteinerte Riesen und Zeitzeugen eines grausamen NS-Größenwahns. Zwischen 1936 und 1940 zwang das NS-Regime Tausende von Menschen, diesen 630 Kilometer langen Wall – auch Westwall oder „Siegfried-Linie“ genannt, als Pendant zur französischen Maginot-Linie, aus dem Boden zu stampfen. Wenn ich heute in die dunklen Öffnungen dieser Regelbauten blicke, fühle ich die Angst und die Kälte, die diese Ideologie verbreitet hat. In der Einsamkeit der Wälder bei Alt-Dettenheim wird greifbar, wie viel Gewalt nötig war, um diese Landschaft in eine Festung des Hasses zu verwandeln. Doch während ich dort stehe, merke ich, wie die Natur meine innere Anspannung löst. Es hat etwas unheimlich Tröstliches, wie die Erde diese gesprengten Symbole der Diktatur langsam in sich aufnimmt. Die Wurzeln der Bäume umschlingen den harten Stahlbeton wie eine Umarmung, die den Schmerz der Vergangenheit lindern will. Die wiederentdeckten Bunker sind heute keine Bedrohung mehr; sie sind einfach nur müde geworden und versinken im Schlamm der Altrheinarme. Ich habe filmisch versucht, diese Momente einzufangen, wenn zarte Farne aus den Rissen wachsen, in denen einst Waffen steckten ein stiller Sieg des Lebens über den Tod. Es ist ein Innehalten an Orten, die heute wertvolle Refugien für Tiere und Pflanzen sind, ganz als hätte der Wald beschlossen aus etwas Zerstörerischem etwas Heilsames zu machen. Die kleine Reise hierher hat mich nicht nur zu diesem vergessenen Ort geführt, sondern auch wie so oft an solchen Locations, wieder ein kleines Stück mehr zu mir selbst und meinem inneren Wunsch nach Frieden, der hier zwischen diesen verlassenen Ruinen für mich eine sich erneut vertiefende Bedeutung bekommt.