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Nymphe Manja – „Eiswürfel im Dekolleté“: Wenn Verführung zur Waffe wird Von der SPIEGEL-Musikredaktion, Berlin Nach den verspielten ersten Singles „Nur kurz weg“ und „Bubblegum“ zeigt Nymphe Manja mit „Eiswürfel im Dekolleté“ nun ihre wohl provokanteste Seite. Der dritte Track ihres Debütalbums „Berlin Baby“ ist kein Song – er ist ein Fiebertraum aus Versuchung, Macht und Ironie. Über einem kalten, klirrenden Beat, produziert von Timo „K1llabeatz“ Faber, verschmilzt sinnlicher Pop mit einer elektrischen Erotik, die mehr andeutet als zeigt. Synthesizer perlen wie geschmolzene Eiswürfel, während Manjas Stimme zwischen Flüstern, Lachen und Verführung pendelt. Sie ist kühl und heiß zugleich – wie ein digitaler Engel, der genau weiß, wie man mit Blicken spielt. „Ich wollte einen Song schreiben, der Lust nicht nur zeigt, sondern seziert“, sagt Nymphe Manja im SPIEGEL-Interview. „Eiswürfel sind für mich ein Symbol – für Kontrolle in der Hitze, für das Spiel mit Grenzen. Ich kann eiskalt bleiben, auch wenn alles brennt.“ Das Musikvideo, das unter der Regie von Mila von Schatten (bekannt für düstere Clips von ÄTNA und Alli Neumann) entstand, ist bereits kurz nach der Premiere ein virales Gesprächsthema. Es zeigt Manja in einem Neonclub zwischen Glas, Nebel und Projektionen von gefrorenem Wasser, während sie Eiswürfel über ihre Haut gleiten lässt – nicht voyeuristisch, sondern wie ein Statement über weibliche Selbstinszenierung. Kritiker sprechen von einem „Feminismus auf High Heels“, andere werfen der Sängerin kalkulierte Provokation vor. Doch genau das ist Teil des Konzepts. „Eiswürfel im Dekolleté“ ist keine Einladung zum Voyeurismus – sondern eine Absage daran. Der Song verkehrt die klassische Pop-Verführung ins Gegenteil: Hier ist die Frau der Blick, nicht das Objekt. Musikalisch erinnert der Track an eine Kreuzung aus Lolo Zouaï, Peaches und Shirin David, aber mit einem düsteren, ironischen Twist. Der Beat ist spitz, das Sounddesign schneidend – fast wie gefrorene Luft in einem heißen Club. Das Album „Berlin Baby“ zeigt sich spätestens jetzt als das, was viele gehofft (oder befürchtet) hatten: ein urbanes Manifest über Lust, Selbstbestimmung und die bittersüße Sucht nach Aufmerksamkeit. „Ich benutze Sex nicht als Waffe. Ich benutze ihn als Sprache.“ – Nymphe Manja, über ihren neuen Song