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Besuch an einem meiner Lieblingsorte am Osnabrücker Piesberg: die Ruine der Wasserhaltung des Stüveschachtes. Vier Jahre nach Abteufung des Haseschachts begann man 1873 am Nordrand des Piesbergs mit der Niederbringung des Stüveschachts. Er sollte in noch größere Tiefen vorstoßen als der Haseschacht, um an die hochwertigere Anthrazitkohle heranzukommen. Bis zur ersten Tiefbausohle auf 91 Meter ging noch alles gut. Aber 1876 gab es einen so starken Wassereinbruch, dass die städtische Bergwerkskommission der unternehmerische Mut verließ und sie die Arbeiten im Stüveschacht aufgab. Erst 13 Jahre später – die Stadt hatte das Bergwerk inzwischen an den Georgs-Marien-Bergwerks- und Hütten-Verein (GMBHV) verkauft – setzten die neuen Herren die Abteufung fort. Zur Hebung der nach wie vor erheblichen Mengen an Grubenwasser wurde eine leistungsfähige Dampf-Pumpenanlage – oder Wasserhaltungsmaschine, wie die Bergleute sagen – aufgestellt. Sie fand ihren Platz in dem heute noch als Ruine bestehenden Gebäude, vor dem sich der 207 Meter tiefe Stüveschacht mit dem Schachtgerüst befand. Erschütterungen, vielleicht von entfernten Sprengungen, lösen am 7. September 1893 auf der Mittelsohle in 146 Meter Tiefe einen Wassereinbruch aus. Das Wasser strömt in die darunter liegenden Bergwerksteile. Auf der Tiefsohle in 198 Metern arbeiten 14 Bergleute. Der vierstöckige Förderkorb steht unten im Förderschacht. Er kann bis zu 21 Mann aufnehmen. Fünf Mann steigen ein. Der 25-jährige „Anschläger“ Wilhelm Sellmeyer, der unten das Kommando führt, „schlägt an“, das heißt, er gibt das Signal zum Auffahren. Mit den übrigen acht Mann bleibt er noch unten. „Die wollten wohl noch irgendwelche Restarbeiten erledigen und blieben gelassen, weil das Wasser nur relativ langsam stieg“, vermutet Heidemann, „mit Wasser hatten sie es schließlich ständig zu tun.“ Die Bergleute verkennen, dass die unmittelbar drohende Gefahr nicht das Wasser ist, sondern die vom Wasser freigesetzte Kohlensäure aus dem klüftigen Trias-Gestein. Erst als die offenen Flammen der Grubenlichter zu flackern beginnen und dann verlöschen, wird ihnen die Erstickungsgefahr bewusst. Über die für Notfälle angebrachte Leiter versuchen sie noch, nach oben zu kommen. Aber vorher ereilt sie der Tod. Erst ein halbes Jahr später, nachdem der Schachtsumpf leer gepumpt war, konnte man die Leichen, zum Teil noch in der Leiter hängend, bergen. Quelle: NOZ ****************************************************************** Informationen zur Zeche Piesnberg und dem Stüveschacht gibt es hier: http://www.untertage.com/publikatione...