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Franz Kafka ist eine Pop-Figur geworden – nicht erst im Gedenkjahr 2024, als sich sein Todestag zum 100. Mal jährte. Das Interesse an seiner Biografie wächst weiter, aber seine Texte gelten immer noch als schwer verdaulich, düster und deprimierend. Doch das ist ein Urteil, das meist auf einer schmalen Auswahl aus seinem Werk beruht. Denn nicht nur in den zahlreichen literarischen Fragmenten, Tagebüchern und Briefen lenkt Kafka immer wieder den Blick auf das Paradoxe, Absurde und Komische menschlichen Handelns. Auch in einigen seiner Hauptwerke bedient er sich diverser Formen des Humors – von der Ironie über die Schilderung von grotesken Szenen und Wahnvorstellungen bis hin zum übermütigen Slapstick. Nur eine Spielart fehlt: der zynische Humor auf Kosten anderer. Es ist eine hochaktuelle Botschaft, die uns Kafkas Komik vermittelt: „So sehen wir aus, wenn wir verblendet sind.“ Der weltweit maßgebliche Kafka-Biograf Reiner Stach hat Texte ausgewählt, die Kafka von dieser weniger bekannten Seite zeigen, und kommentiert die Lesung des renommierten österreichischen Schauspielers und Musikers Aaron Karl. Die Aufzeichnung entstand am 28. Mai 2024 im Rahmen des Themenabends »Du bist gekommen und bleibst« zum 100. Todestag Franz Kafkas im Österreichischen Kulturforum Berlin. Der Themenabend war eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts afka2024, konzipiert und organisiert vom Deutschen Kulturforum östliches Europa in Zusammenarbeit mit dem Adalbert Stifter Verein München, der Botschaft der Tschechischen Republik in Berlin, der Österreichischen Franz-Kafka Gesellschaft und dem Österreichischen Kulturforum Berlin. Bibliografische Angaben Die Texte Franz Kafkas werden zitiert nach den Gesammelten Werken in zwölf Bänden, hrsg. von Hans-Gerd Koch, Frankfurt am Main (Fischer Taschenbuch Verlag) 2008. 08:21 »Meine zwei Hände begannen einen Kampf ... «: Beim Bau der chinesischen Mauer und andere Schriften aus Nachlass, S. 104 f. 13:58 »Als ich abend nachhause kam ... « [Der Storch im Zimmer]: Beim Bau der chinesischen Mauer und andere Schriften aus dem Nachlass, S. 85–87) 23:28 »Poseidon saß an seinem Arbeitstisch ... «: Zur Frage der Gesetze und andere Schriften aus eiern Nachlass, S. 130f.] 28:49 »Bernhard Kellermann hat vorgelesen ... «, [Franz Kafka, Tagebücher, Bd. 1, Fischer Taschenbuch, S. 100 f., Eintrag vom 27.11.1910.] 34:20 »Man erzählt zum Beispiel folgende Geschichte ... «: Slapstick-Szene aus »Der Proceß«, S. 158 f. 39:16 »Banz, der Direktor der Versicherungsgesellschaft Fortschritt ...« [Das Bewerbungsgespräch]: Tagebücher 1914–1923, S. 32–34 42:09 »Gestern war ich zum erstenmal in den Direktionskanzleien ... «: Beim Bau der chinesischen Mauer und andere Schriften aus dem Nachlass, S. 119-121 49:58 »Mein Geschäft ruht ganz auf meinen Schultern ... « [Der Nachbar]: Beim Bau der chinesischen Mauer und andere Schriften aus dem Nachlass, S. 90 f. CREDITS Kamera: Justus Maruschke und Danio Schneider (mcb filmproductions) Schnitt und Postproduktion: David Katz Redaktion: Vera Schneider, Deutsches Kulturforum östliches Europa Fotos: Philipp Gaiko, © Österreichisches Kulturforum Berlin Thumbnail: KI-Fantasie zum Textfragment »Als ich abend nachhause kam ... « [Der Storch im Zimmer]; Prompting und Nachbearbeitung: Vera Schneider, © Deutsches Kulturforum östliches Europa @fischer © Deutsches Kulturforum östliches Europa 2024