У нас вы можете посмотреть бесплатно Jürgen Domian - Dinge, die ich nicht zu überprüfen wagte. или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Dinge, die ich nicht zu überprüfen wagte. Er entschuldigte sich überschwänglich, als ob allein das Erzählen der Geschichte eine Last wäre. „Ich brauchte es wirklich“, sagte er, „denn es gab keinen anderen Weg.“ Vor genau einem Jahr fingen die Dinge an, schiefzulaufen. Nicht laut, nicht explosiv, nur das Gefühl, dass das, was geschah, nicht richtig sein konnte. Er fragte sich, ob es am Alkohol lag. Oder an etwas anderem. Oder ob er sich nur einredete, dass alles in Ordnung sei, obwohl es das ganz offensichtlich nicht war. Er wünschte anderen alles Gute, obwohl er selbst in tiefem Elend versank. Die Wünsche klangen freundlich, doch dahinter verbarg sich eine unübersehbare Erschöpfung. Es gab Bilder, die er nicht vergessen konnte: ein Mann, der im Hof einer Schule für Kinder mit besonderen Bedürfnissen stand. Es gab Zahlen, die ihn verfolgten: dreieinhalb Jahre für gute Führung – als ob Moral in Zeit gemessen werden könnte. Er sagte, was ihn am meisten schmerzte, war nicht das Geschehene selbst, sondern dass er es nicht aufgezeichnet hatte. Keine Beweise, nur Erinnerungen. Und Erinnerungen sind immer trügerisch – besonders, wenn man anfängt, an sich selbst zu zweifeln. Sein Alltag schien völlig normal: Zweimal die Woche aufwachen, Nase putzen, dann ins Bett gehen. Kleine, sich wiederholende Bewegungen, um den Tag nicht aus den Fugen geraten zu lassen. Aber eines wagte er nicht. Er wagte keinen DNA-Test. Nicht, weil es keinen Grund dafür gab, sondern weil er nicht wusste, wie er weiterleben sollte, wenn er die Wahrheit erfuhr. Er sprach sehr leise, fast zu sich selbst: „Wenn du eine gute Verbindung hättest … dann vielleicht …“ Der Satz blieb unvollendet. Denn es gibt Fragen, die Menschen ein Leben lang mit sich tragen, nicht weil es keine Antworten gibt, sondern weil der Preis für die Antwort zu hoch sein könnte.