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ANTIGONE von Sophokles und unter Verwendung von «Die drei Leben der Antigone» von Slavoj Žižek Deutsch von Frank Born In einer Bearbeitung von Mateja Koležnik und Diana Koloini PREMIERE am 28 JAN 2023 www.residenztheater.de/antigone Inszenierung Mateja Koležnik Bühne Christian Schmidt Kostüme Ana Savić Gecan Musik Bert Wrede Licht Gerrit Jurda Choreografie Matija Ferlin Dramaturgie Constanze Kargl MIT Linda Blümchen, Michael Goldberg, Steffen Höld, Florian Jahr, Thomas Lettow, Vincent zur Linden, Vassilissa Reznikoff, Hanna Scheibe, Oliver Stokowski, Cathrin Störmer, Thiemo Strutzenberger, Simon Zagermann Sophia Hertenstein/Marie Höhne, Alexander Jürgens/Andrew Vanoni, Philipp Künstler/Josef Pfitzer und Marvin Bredlau, Alexander Breiter, Alexandra Hacker, Kai Mesinovic, Florian Pürner (Statisterie des Residenztheaters) Video Alexander Hector Sieben Jahre nach ihrer Inszenierung von «Ödipus» bringt die slowenische Regisseurin Mateja Koležnik nun den nächsten Teil des Mythos um die thebanische Königsfamilie auf die Resi-Bühne, der zugleich Politthriller und Familienepos ist. Ödipus’ Söhne sind bereits tot, als die Handlung einsetzt, und doch sind sie Stein des Anstoßes: Im Kampf um den Thron haben sie einander im Zweikampf umgebracht, ihr Onkel Kreon übernimmt die Regentschaft und will endlich für bessere Zeiten im Haus des tragisch blinden Ödipus sorgen – in einem Land, das lange unter Pest und Krieg gelitten hat. Er verbietet es, den Angreifer Polyneikes zu bestatten, woraufhin dessen Schwester Antigone revoltiert und lieber in den Tod geht, als sich dem königlichen Befehl zu fügen. Was steht hier gegeneinander? Staatsgewalt gegen religiöse Sitte, strikter rationaler Befehl gegen aufbegehrendes Gefühl, alter Mann gegen junge Frau? Der slowenische Philosoph Slavoj Žižek begreift als dritte Gewalt den Chor, das Volk und zeigt damit, wie weit sich der Zwist im Königshaus von der gesellschaftlichen Realität entfernt hat. Mateja Koležnik kombiniert Sophokles’ Drama mit dieser aktuellen Lesart und interpretiert den Mythos neu für eine Zeit, in der persönliches und gesellschaftliches Wohl aufs Neue hart gegeneinander abgewogen werden.