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Der Kunst-Blog für Kinder: In 80 Tagen durch die Kunst © www.kunst-in-80-tagen.de 37. Gabriel de Grupello, Reiterstandbild Jan Wellem, Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg, 1703-1711, Rathausplatz, Düsseldorf, Deutschland Ein Pferd als Zeichen der Herrschaft Heute können wir uns ein wenig von der Reise ausruhen, denn wir bleiben in Düsseldorf und besuchen den Rathausplatz. Dort gibt es eine große Bronzefigur, die aus einem Pferd und einem Mann besteht. Eine solche Figur nennt man Reiterstandbild. Das Reiterstandbild blickt auf eine laaaaange Tradition zurück. Schon in der Antike haben sich Herrscher Statuen gewünscht, auf denen sie mit einem Pferd dargestellt sind. Das Pferd war ein Symbol der Macht. Früher waren die Pferde, was für uns heute die Autos sind. Jemand der gut reiten konnte, wurde bewundert. Denn mit dem geschickten Ritt auf dem Pferd führte der Herrscher seine Kriegstruppen an und eroberte Länder. Julius Caesar war zum Beispiel ein mächtiger Herrscher. Denn er regierte nicht etwa nur eine Stadt, sondern fast ganz Europa, die Türkei bis Mesopotamien, Ägypten und Nordafrika! Irgendwann wurde das römische Reich zu groß und es verlor die Macht. So wurde es in einzelne kleine Länder aufgeteilt. Natürlich gab es dann auch in jedem Land noch Herrscher. Und die waren auch mächtig. Ihre Macht wollten sie auch darstellen. Und zwar in einer Form, die die Menschen schon von früheren, mächtigen Herrschern kannten. So ließen auch sie sich ein Reiterstandbild anfertigen. Jeder sollte sehen, wie mächtig und reich der Herzog oder Graf oder König war – so mächtig wie ein Kaiser aus der Antike oder des römischen Reiches. Ein Besuch der Düsseldorfer Altstadt Auf unserem Pferd sitzt Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg. Er war Kurfürst der Pfalz und Herzog von Jülich-Berg. Phuuuuuuu ein ganz schön langer Name! Seine Untertanen nannten ihn aber kurz und gut Jan Wellem. Der sollte Dir bekannt sein, nicht? In Düsseldorf gibt es sogar einen Platz, der nach ihm benannt ist. Weißt Du, wie Du erkennen kannst, aus welcher Zeit dieses Reiterstandbild stammt? Sind dir die langen Locken aufgefallen? Typisch für die Zeit des Barocks war es, dass die Männer lange, lockige Perücken trugen. Immer wenn du solche eine Frisur siehst weißt du, dass es sich um eine Person handeln muss, die in der Zeit des Barocks gelebt hat.