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Deutschland während der Teilung: Die über 1.300 Kilometer lange Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR markiert in den 1970er-Jahren eine zentrale Bruchlinie des Kalten Krieges. Als sichtbarer Ausdruck der Isolation zerschneiden massive Sperranlagen nicht nur das deutsche Staatsgebiet, sondern trennen zwei gegensätzliche Weltsysteme. Diese Aufnahmen dokumentieren die weitreichenden Folgen der Teilung und zeigen die Bedeutung der neuen Ostpolitik. Durch Verträge wie das Viermächteabkommen (1971) und das Transitabkommen (1971) gelang es der Bundesregierung, den Reiseverkehr erstmals auf eine verlässliche rechtliche Basis zu stellen und menschliche Härten der Trennung abzumildern. Anfang der 1970er-Jahre ist die Grenze über neun Straßenübergänge, acht Eisenbahnstrecken und zwei Wasserstraßen passierbar. Der nördlichste ist Lauenburg/Horster Damm - ein Nadelöhre des damaligen Reiseverkehrs. Währenddessen ist die zerstörte Elbe-Brücke bei Dömitz stummes Zeugnis unterbrochener Lebensadern. Obwohl die von der Bundesregierung verhandelten neuen Abkommen den Transitverkehr für Westdeutsche erheblich erleichtern, bleibt die Überwachung durch die DDR-Organe allgegenwärtig. Das Kontrollregime an den Übergängen agiert dabei hochgradig bürokratisch: Ihre Prüfung konzentriert sich zwar formal auf die Unversehrtheit von Zollplomben und Begleitpapieren, doch die psychologische Wirkung der schwer bewaffneten Grenzposten und die akribische Dokumentenschau lassen an der Unnachgiebigkeit des SED-Staates keinen Zweifel. Ein Meilenstein der Entspannungspolitik ist der unter Bundeskanzler Willy Brandt und Bundesaußenminister Walter Scheel ausgehandelte Grundlagenvertrag von 1973. Er schuf die Voraussetzung für den sogenannten „Kleinen Grenzverkehr“, der es Bewohnern der grenznahen Kreise der Bundesrepublik ermöglichte, mit Mehrfachberechtigungsscheinen für Tagesbesuche in die DDR einzureisen. Diese Besuchs- und Reisemöglichkeiten – sei es zu Verwandten, Bekannten oder aus touristischen Gründen – erreichten dadurch eine völlig neue Qualität. Dennoch zeigt die Dokumentation auch die Kehrseite: Parallel zur politischen Annäherung forcierte die DDR-Führung den Ausbau der Grenzbefestigungen - etwa im Harz oder im fränkischen Grenzland zu Thüringen und Sachsen -, um trotz der neuen West-Ost-Durchlässigkeit über das eigene Staatsgebiet die absolute Kontrolle zu behalten. 📺 Quelle: Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen / Bundesbildstelle (1973) 📼 VHS-Mitschnitt, digital restauriert und zur Bewahrung zeitgeschichtlicher Dokumente online gestellt. #InnerdeutscheGrenze #DDR #Bundesrepublik #KalterKrieg #Lauenburg #Eckertalsperre #Brocken #Transit #Grundlagenvertrag #WillyBrandt #Ostpolitik #KleinerGrenzverkehr #Zeitgeschichte #TeilungDeutschland