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Nottwil Nottwil is a municipality in the district of Sursee in the canton of Lucerne in Switzerland. Elevation: 526 m Area: 10.33 km² Weather: 6°C, Wind SW at 5 km/h, 84% Humidity weather.com Population: 3,225 (Dec 31, 2008) Postal code: 6207 Canton: Lucerne Hotels: 3-star averaging CHF 142. Geografie Die Gemeinde liegt am Westufer des Sempachersees zwischen Sempach und Sursee. Sie umfasst neben der Hauptsiedlung, die aus dem Oberdorf und dem am Sempachersee liegenden Unterdorf besteht, zahlreiche weitverstreute Weiler und Häusergruppen. Mit dem Dorf zusammengewachsen sind die Weiler Oberei (549 m ü. M.) und Ei (528 m ü. M.). Westlich des Dorfs liegt Büel (auch Bühl geschrieben; 587 m ü. M.). Am Sempachersee südöstlich von Nottwil-Dorf befinden sich die Ortsteile Meienbach (508 m ü. M.) und Eggerswil (517 m ü. M.). Nottwil grenzt an Buttisholz, Neuenkirch, Oberkirch und Ruswil. Bevölkerung Bevölkerungsentwicklung Jahr Einwohner 1850 1'212 1900 928 1910 1'072 1930 1'115 1950 1'185 1970 1'340 1980 1'538 1990 2'078 2000 2'682 2010 3'439 In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sank die Bevölkerung aufgrund von Abwanderung in die Industriezentren massiv (1850–1900: −23,4 %). Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts wuchs sie markant (1900–1910: +15,5 %) und danach bis 1970 langsam aber stetig. Seither nimmt die Bevölkerung stark zu. Sprachen Die Bevölkerung benutzt als Alltagssprache eine hochalemannische Mundart. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 gaben 92,77 % Deutsch, 1,45 % Italienisch und 1,30 % Albanisch als Hauptsprache an. Religionen – Konfessionen Früher waren alle Bewohner Mitglied der Römisch-Katholischen Kirche. Durch Kirchenaustritte und Zuwanderung aus anderen Regionen der Schweiz und dem Ausland hat sich dies geändert. Heute (Stand 2000) sieht die religiöse Zusammensetzung wie folgt aus. Es gibt 76,40 % römisch-katholische-, 11,52 % evangelisch-reformierte- und 0,86 % orthodoxe Christen. Daneben findet man 5,56 % Konfessionslose und 2,05 % Muslime. Die Muslime sind albanischer, türkischer und kurdischer Nationalität. Herkunft – Nationalität Ende 2014 waren von den 3'476 Einwohnern 3'092 Schweizer und 384 (= 11,0 %) Ausländer.[6] Die Einwohnerschaft bestand aus 89,0 % Schweizer Staatsbürgern. Ende 2014 stammten die ausländischen Einwohner aus Deutschland (33,3 %), Portugal (15,6 %), Serbien inklusive Kosovo (13,8 %), Italien (3,6 %), der Türkei (1,8 %) und Spanien (1,3 %). 20,1 % stammten aus dem übrigen Europa und 10,4 % waren aussereuropäischer Herkunft.[7] Geschichte Luftbild (1959) Die Gegend war bereits früh besiedelt. Davon zeugen jungsteinzeitliche Pfahlbauten, Reste römischer Gebäude und ein bei Iflikon gefundener römischer Bronze-Dreifuss. Erstmals historisch erwähnt wird Notewile im Urbar des Klosters Einsiedeln 1217/22. Zuerst regierte eine adlige Familie, die Herren von Nottwil, die Gemeinde im Namen der Herren von Gösgen im heutigen Kanton Solothurn. Bald darauf übernahmen die Herren von Tannenfels das Meieramt im Namen des Klosterstifts Beromünster. Die Gemeinde war bis 1798 ein Teil des Eiamts, welches ein Teil des Michelsamts war. Im Jahr 1348 verkaufte Catarina von Wessenberg, die Witwe Burkhards II. von Sursee und Tannenfels, ihre Rechte an die Deutschordensritter. Wegen der Parteinahme des Ordens für die Habsburger wurde die Burg Tannenfels von den Luzernern im Jahr 1386 zerstört. Die Gemeinde geriet als Teil des Michelsamts im Jahr 1415 unter die Herrschaft der Stadt Luzern. Sie beteiligte sich 1799 am kurzfristigen Aufstand gegen die neuen französischen Herren, dem sogenannten Käferkrieg. Von 1798 bis 1803 gehörte sie zum Distrikt Sempach, seither zum Amt Sursee.