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Obwohl ein Jahr zuvor Monaco gewann und dieses Land somit das Recht besessen hätte, den Eurovision Song Contest auszurichten, sah man sich in Monte Carlo außerstande, eine derartig große Show zu produzieren. Somit sprang das Vereinigte Königreich nach 1960 und 1963 ein weiteres Mal ein. Vicky Leandros gewann für Luxemburg mit dem Titel Après toi (dt.: ‚Nach dir‘, als deutsche Version: Dann kamst du ), der von Mario Panas (Pseudonym für Leo Leandros) und Klaus Munro komponiert sowie von Yves Dessca und Klaus Munro getextet wurde. Neben dem Ostblock (außer der DDR, die in weiten Teilen allerdings westdeutsches Fernsehen empfangen konnte) wurde der Wettbewerb von Hongkong, Japan, den Philippinen und Thailand übertragen. Irlands Beitrag wurde zum ersten und bis jetzt einzigen Mal in irischer Sprache gesungen; die Sängerin Sandie Jones hatte damit jedoch wenig Erfolg. The New Seekers war eine der ersten Bands, die beim Eurovision Song Contest auftraten. Sie wollten für ihren Auftritt ein vorher aufgenommenes Band mit den Gitarrenpart verwenden, was aber vom Veranstalter mit dem Hinweis auf die Fairness gegenüber den anderen Teilnehmern abgelehnt wurde. Somit musste David Mackay mit den Gitarristen der Band die Einsätze besonders üben. Jedes Lied wurde mit Live-Musik begleitet. Es galt fast das gleiche Abstimmungsverfahren wie im Vorjahr. Jedes Land schickte zwei Juroren zum Wettbewerb, einer über, der andere unter 25 Jahren. Die Juroren waren nicht im Veranstaltungssaal anwesend, sondern saßen in einem abgesonderten Raum. Dass Grand Prix-Siege manchmal planbar sind, bewies ein deutscher Beitrag. Die in Hamburg lebende Griechin Vicky Leandros erklomm mit dem vom Deutschen Klaus Munro komponierten Titel "Après toi" bei ihrem zweiten Versuch nach 1967 den Eurovisions-Olymp. Der Triumph war generalstabsmäßig vorbereitet worden: Zunächst suchte sie sich mit Luxemburg ein Land aus, in dem sie sich im Vorfeld des Grand Prix keiner Konkurrenz stellen musste. Gleichzeitig konnte sie so auf Französisch singen, was ihrer Vorstellung von einer vornehmen und geschmackvollen Frau eher entsprach. In Edinburg machte Vicky Leandros dank ihrer PR-Maschine Schlagzeilen. Mal wurden ihr erfundene Liebesgeschichten angedichtet, mal Bekenntnisse von ihr verbreitet, nur eine Außenseiterin mit einem wunderbaren Lied zu sein. Auf der Bühne schließlich trat sie mit aristokratischen Gesten auf wie ein echter Star, der um seine Wirkung weiß. Beeindruckend war beim Finale auch der Auftritt der Deutschen Mary Roos, die ihren Vortrag beim Vorentscheid in Berlin noch völlig verpatzt hatte: In Edinburgh sang sie ihr Stück "Nur die Liebe lässt uns leben" überraschend selbstbewusst und entspannt. Zur Belohnung gab es den dritten Platz. Endplatzierungen nach Startreihenfolge: Start-Nr Pl. Pu. Land Interpret(en) Titel 1 3 107 Deutschland Mary Roos Nur die Liebe läßt uns leben 2 11 81 Frankreich Betty Mars Comé- Comédie 3 15 72 Irland Sandie Jones Ceol an ghrá 4 10 83 Spanien Jaime Morey Amanece 5 2 114 Großbritannien The New Seekers Beg, steal or borrow 6 14 73 Norwegen Grethe Kausland & Benny Borg Småting 7 7 90 Portugal Carlos Mendes A festa da vida 8 8 88 Schweiz Véronique Müller C'est la chanson de mon amour 9 18 48 Malta Helen & Joseph L-Imhabba 10 12 78 Finnland Päivi Paunu & Kim Floor Muistataan 11 5 100 Österreich The Milestones Falter im Wind 12 6 92 Italien Nicola di Bari I giorni dell'arcobaleno 13 9 87 Jugoslawien Tereza Muzika i ti 14 13 75 Schweden Familiy Four Härliga sommardag 15 16 65 Monaco Anne-Marie Godart & Peter McLane Comme on s'aime 16 17 55 Belgien Serge & Christine Ghisoland A la folie ou pas du tout 17 1 128 Luxemburg Vicky Leandros Après toi 18 4 106 Niederlande Sandra & Andres Als het om de liefde gaat