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Text: Berlin du olle Scholle an der Spree, mir treibt es die Tränen in die Augen, wenn ich dich seh. Bist nur noch arm und wenn nicht bald ein Wunder passiert, dann kannst'e wetten, dass de och noch dein Gütesiegel SEXI verlierst. Pass bloss uff, dasse dich nicht bald zurück noch Bonn, in de Provinz, verbannen, weillse hier bald umsonst uff de Touristen warten. Es spricht sich rum uff de Welt, in Berlin steppt der Bär, dem es ooch nicht mehr jefällt, nur noch ziemlich lahm durch die Stadt, in der so richtig ist nüscht mehr los, weder am Tag, noch in der Nacht. Eine Hauptstadt von Welt wolltest Du doch wieder werden, wenn das so weitergeht mit dir, kannst Du nur die Hoffnung daran an eine klügere Generation als die jetzige es ist, vererben. Kaum noch einer wünscht sich heut' auf Erden: "Berlin sehen und dann sterben!" Zugezogene Provinzler, meist aus den alten Bundesländern, sitzen im Senat und in den Ämtern. Sie wollen Stadt und Leute mit ihren kruden Ideen verändern. Weil sie nicht berlinern können, sollen die Berliner gendern. "Icke, dette, meene, deene, dabei bleibt es, meene Kleene!" Mit dem Sparhammer wird zerschlagen, wofür es die Menschen aus aller Welt früher in die deutsche Hauptstadt zog, Theater, Technoclubs, Attraktionen, die man den Gästen zu jeder Zeit des Tages bot. Viele dieser Unternehmen sind längst pleite, andere wird es auch bald nicht mehr geben. Das Geld ist knapp, es reicht nicht aus - für alle Kulturbetriebe zum Überleben. Der Pleitegeier kreist über der Stadt mit scharfen Krallen, wie lange lassen sich die Bürger diese Politik wohl noch gefallen? Für die grünen Träumer ist es wichtiger, neue Bäume zu pflanzen. Drei Milliarden aus dem Sondervermögen des Staates hat der Senat dafür eingeplant. Kein Bürger der Stadt wurde dazu nach seiner Meinung gefragt. Hotels schließen wegen Gästemangel, die Kosten wachsen vielen über den Kopf. Wenn sie Glück haben, vermieten sie ihre Zimmer an den Senat, der dann Flüchtlinge darin unterbringt. So haben sie täglich ein ausgebuchtes Haus. Dafür schmeißt für diesen Luxus die Landeskasse jährlich das Steuergeld der Bürger mit vollen Händen aus dem Roten Rathaus raus. Statt zahlende Touristen, die bisher kamen, um Berlins Stadtkasse zu füllen, sieht man nun marodierende Zugezogene und Obdachlose täglich mehr die Innenstadt vermüllen. Mit ESS und U-Bahn fahren in der Nacht ist neuerdings als Mutprobe, hauptsächlich für Frauen, gedacht. Die Kriminalität nimmt stetig zu, Clan-Familien bestimmen den Drogenhandel, geplante Raubüberfälle und die Prostitution. Lehrer sein in Berlin, an meist maroden Schulen, ist eine tägliche Heldentat, vor allem in den Brennpunkten der Stadt, wo der Bürger mit Migrationshintergrund das Sagen hat. Aber, auch Terroristen aus dem linken Spektrum, KapitalismusVerächter, moderne Robin Hoods, haben Berlin als Betätigungsfeld entdeckt, gelten als die neuen Bürgerschrecks. Sie sorgen dafür, dass die reichen Leute mitten im Winter hinterm kalten Ofen sitzen. Dem Bürgermeister und seiner Frau macht das kaum etwas aus, die spielen Tennis, bis sie schwitzen. Und fällt doch mal im Januar etwas Schnee in der Stadt, die Gehwege sind durch den Frost spiegelglatt, dann wird der Nahverkehr angepasst oder ganz eingestellt. Selber Schuld, wenn der Bürger auf ungeräumten Gehwegen dann ordentlich auf die Berliner Schnauze fällt. Streusalz ist verboten, es schadet den Bäumen, entscheiden im Notfall ein paar Leute, die einst in ihren Provinzstädten von den Heldentaten, die sie als Politiker in Berlin vollbringen wollten, träumten, aus der Hauptstadt wieder das zu machen, was sie einmal war, vor dreihundert Jahren, als noch keine Autos fuhren. Ein großer Kurfürst ließ damals hunderte Linden mitten in die Stadt reinpflanzen. Die Bürger fragten sich, warum und wozu? Der dreißigjährige Krieg war gerade vorbei, die Stadt lag in Trümmern, der Hunger war groß. Doch, die Mächtigen zu allen Zeiten kümmerten sich nicht um des Volkes Sorgen und ihre Not. Ihre Parole lautete stets "Wenn ihr Hunger habt, esst doch Kuchen statt Brot!" "Eines Morgens stand ich dann am Bahnsteig An dem Schienenstrang zur großen Welt Und ich wusste plötzlich auf dem Bahnsteig Dass mich nichts in dieser Stadt mehr hält Heute, nach allein durchweinten Nächten Halt Ich es vor Heimweh nicht mehr aus: In dieser Stadt kenn' ich mich aus In dieser Stadt war ich mal zuhaus; Wie sieht die Stadt wohl heute aus? In dieser Stadt war ich mal zuhaus."