У нас вы можете посмотреть бесплатно Auf den Spuren des „Auenschreck“ – Entlang der ehemaligen Bahnstrecke Leipzig-Leutzsch–Merseburg или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
English subtitles available – Die frühere Bahnstrecke Leipzig-Leutzsch–Merseburg zweigte beim Bahnhof Leipzig-Leutzsch von der Strecke Leipzig–Weißenfels ab. Sie führte über Burghausen, Dölzig, Zöschen, Wallendorf und Leuna nach Merseburg. Die Strecke war auch unter dem Spitznamen „Auenschreck“ bekannt. Hinter Wallendorf traf die Strecke auf die Industriebahn von Halle-Ammendorf nach Merseburg und überquerte die Saale auf einer großen Stahlbrücke. Könnte die Bahnstrecke heute noch von Nutzen sein? Sie würde teilweise abseits der heutigen Siedlungszentren verlaufen, etwa bei Dölzig oder Zschöchergen. Das wäre ein Nachteil, wenn man sie für öffentlichen Nahverkehr nutzen wollte. Man könnte die Strecke aber als Ausweichstrecke für die Strecke Leipzig–Weißenfels nutzen, wenn diese etwa wegen Sturmschäden gesperrt wäre. Die Strecke Leipzig–Merseburg führte allerdings in Zöschen und Friedensdorf mitten durch die Orte. Entweder müsste für Lärmschutz gesorgt werden, oder man müsste Umfahrungen bauen. Eine Wiederherstellung würde auch daran scheitern, dass mehrere der alten Bahnhofsgelände mittlerweile in Privatbesitz sind. In Merseburg verläuft die Strecke in Richtung Leuna auf einem Abschnitt unmittelbar parallel zur Straßenbahnlinie 5 der Straßenbahn Halle. Die Linie 5 führt nach Bad Dürrenberg. Man könnte eine Zweiglinie bauen, die auf der alten Bahntrasse in Richtung Leipzig führt. Allerdings haben die Straßenbahnsysteme in Halle und Leipzig unterschiedliche Spurweiten: Halle 1000 mm, Leipzig 1458 mm. Eine Weiterfahrt im Leipziger Netz würde damit hohen konstruktiven Aufwand mit Drei- oder Vierschienengleisen erfordern. Die größten Chancen könnte eine Verlängerung der Leipziger Straßenbahnlinie 7 haben. Die Endhaltestelle in Böhlitz-Ehrenberg liegt nicht weit vom ehemaligen Bahnhof bei Burghausen entfernt. Man könnte eine Verbindung zur Bahntrasse nach Merseburg bauen und die Straßenbahn auf der alten Trasse in Richtung Dölzig führen. Auf der Bundesstraße 181 fahren nachmittags, in der Feierabend-Stoßzeit, viele Autos zwischen Leipzig und Dölzig. Der Verkehrsbedarf ist also vorhanden. Unmittelbar hinter der Autobahn liegt Günthersdorf mit dem Einkaufszentrum Nova, ebenfalls ein großer Verkehrsmagnet. Als Nachfolger der Bahn zwischen Halle und Merseburg fährt heute der Bus 131 tagsüber mindestens alle Stunde. Warum sollte es nicht möglich sein, mit einer Verlängerung der Straßenbahn 7 Teile des Autoverkehrs auf die Schiene zu verlagern? Dazu müsste die Linie 7 von Böhlitz-Ehrenberg aus verlängert werden und vor Dölzig die alte Bahntrasse verlassen, um nahe an den Ort heranzukommen. Der zukünftige Endpunkt könnte beim Einkaufszentrum in Günthersdorf liegen. Dafür müssten einige politische Hürden genommen werden, vor allem die Aufteilung der Kosten zwischen Bund, Ländern, Stadt Leipzig und den umliegenden Kreisen. ----------- The former railway line Leipzig-Leutzsch–Merseburg turned out from the railway line Leipzig–Weißenfels at Leipzig-Leutzsch station. It led to Merseburg via Burghausen, Dölzig, Zöschen, Wallendorf, and Leuna. The line was also known under the nickname of "Auenschreck" ("terror of the meadows"). Having left Wallendorf, the railway line joined the industrial railway from Halle-Ammendorf to Merseburg and crossed Saale river on a large steel bridge. At the end of the video some alternatives are compared for a re-use of the old railway line. It could be used as a deviation for the railway line Leipzig–Weißenfels in case Leipzig–Weißenfels might be closed due to damage by a storm or other disaster. A branch line of Halle's tram network could be built leading to Leipzig on the ground of the old railway line. But trams at Halle and Leipzig have different gauges: Halle 1000 mm, Leipzig 1458 mm. This would complicate a way into the tram network of Leipzig. Tracks with 3 or 4 rails would become necessary. The best chances would be for an extension of Leipzig's tram line 7. It would have to be extended from Böhlitz-Ehrenberg and would have to leave the old railway line near Dölzig in order to get closer to the village center. The future terminus might be close to Günthersdorf shopping mall.