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Der von einer Kehre der Kalser Landesstraße dreiseitig gesäumte Bauplatz entstand durch den Abriss zweier Bestandsbauten. Das neue Kulturhaus ist um ein Stockwerk niedriger als der Vorgängerbau, wodurch die Struktur der umgebenden Bebauung besser zur Geltung kommt: das spätgotische Widum und der Ködnitzhof, ein Beispiel solider alpiner Tourismusarchitektur der 1930er Jahre. Das Projekt ist auch als Investition in die touristische Infrastruktur der Gemeinde zu verstehen: In den nächsten 5 Jahren werden in Kals 1000 zusätzliche Gästebetten entstehen. Der Neubau fügt sich gut ins bestehende Ensemble, bleibt aber klar als aktuelle Ergänzung erkennbar. Auf minimalem Raum gelingt es, einen Dorfplatz zu schaffen, der die unterschiedlichen Niveaus verbindet. Die Baukörperfigur ergibt sich konsequent aus der beengten Situation. Das lässt auch Charakteristika entstehen, die man sonst nirgendwo in der Umgebung findet, etwa den spitzen Giebel an der unteren Schmalseite. Wer gern physiognomische Studien von Gebäuden macht, kommt hier auf seine Rechnung: dem charakteristischen Spitzgesicht steht an der anderen Schmalseite ein bewusst ausdrucksloser Giebel mit einer Neigung von 30 Grad gegenüber, der nur von einem quadratischen Tor aus Metall durchbrochen wird: Zwei völlig unterschiedliche Ansichten ein- und desselben Gebäudes. Der eigentliche Zugang mit dem Foyer liegt links von diesem Tor etwas zurückversetzt unter den Dorfplatz geschoben. Die Konstruktion besteht aus Hochloch-Ziegeln mit 50 cm Stärke mit Kalkzement Innenputz und einer glatten zweilagigen Putzoberfläche außen, deren Farbigkeit sich an den Nachbarn orientiert. Die entstehenden tiefen Laibungen verstärken den massigen Charakter des Gebäudes. Der Veranstaltungssaal im Inneren fasst 270 Besucher und ist komplett mit Zirben Massivholz verkleidet – ein großes Gemeindeschiff, das hier am Berghang zur Ruhe gekommen ist. (ck)