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Ein fortlaufender Denkprozess, der sich rund anfühlt. Kunst ist lebendig. Lyrik & Lesung: Martin Döring Bild: Franz Bachinger auf Pixabay Hier gibt es den Text zum Nachlesen. Solltet ihr das Gedicht kopieren und weiter verteilen wollen, bitte ich euch, die Herkunft, sprich diesen Kanal, fairerweise mit anzugeben. Vielen Dank dafür. Was ich liebe Ich genieße Kunst In Schriftform oder Klang Vielleicht auch in Bildern Gemalt, gefilmt, Blickfang Manchmal kommt zum Herz Auch noch der Kopf dazu Findet etwas das mich stört Und lässt mir keine Ruh Wer ist hier der Schöpfer? Oder die Schöpferin? Hat das ne Bedeutung? Macht Trennen einen Sinn? Eigentlich nicht wirklich Denn egal worum es geht Jedes Stückchen Kunst Aus dem Mensch heraus ensteht Sind meine Werte mit dem Werk zu vereinen? Ich schalte Lichter aus, die vielleicht überscheinen Was sich zwischen oder in den Zeilen verbirgt Was mich erreicht hat, vielleicht schon in mir wirkt Auf die Gefahr, dass die Erkenntnis sei: Das was ich liebe ist auch nicht fehlerfrei Vielleicht schlecht gealtert Der Inhalt, das Gefäß Wobei; manche Sachen Waren nie zeitgemäß Frauenhass, Homophobie Getrickster Nazischrein Egal in welchem Kontext Sind kaum zu verzeihn Wie mach ich nun weiter? Wie geh ich damit um? Erfinde ich Ausreden? Schweig ich darüber stumm? Schreie ich nur laut, fällts mir bei den andren auf? Betreib Whataboutism Schlimmeres gibt's zuhauf Sind meine Werte mit dem Werk zu vereinen? Ich schalte Lichter aus, die vielleicht überscheinen Was sich zwischen oder in den Zeilen verbirgt Was mich erreicht hat, vielleicht schon in mir wirkt Auf die Gefahr, dass die Erkenntnis sei: Das was ich liebe ist auch nicht fehlerfrei Ich schaue nochmal Mit Zeit hinters Gewand Was sagt mir mein Herz? Und was sagt mein Verstand? Werden sie sich einig? Kann das funktionieren? Kann ich's für mich einordnen? Oder werd ich's aussortieren? Mündig bin ich nur Als bewusster Konsument Der auch graue Grenzen Reflektiert und kennt Freiheit zu entscheiden Bringt Verantwortung mit Hinterfragen bleibt also Der richtige Schritt Sind meine Werte mit dem Werk zu vereinen? Ich schalte Lichter aus, die vielleicht überscheinen Was sich zwischen oder in den Zeilen verbirgt Was mich erreicht hat, vielleicht schon in mir wirkt Auf die Gefahr, dass die Gewissheit sei: Das was ich liebe ist auch nicht fehlerfrei