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Es ist schon einigermaßen überraschend, dass ausgerechnet in einem Schotterabbaubetrieb innovative energetische Lösungen umgesetzt werden. Die Familie Grabner, ein Familienbetrieb in der Gemeinde Oberwang, konnte im Jahr 2020 mit der Installation einer 100 kWp-Anlage gleich vier Aufgabenstellungen lösen: 1. Die Stromkostenreduktion für die nächsten 25 Jahre für das Schotterabbauunternehmen 2. Die Reduktion der ohnehin bereits reduzierten CO2-Emission 3. Der Schutz des Gummi-Förderbandes vor der natürlichen UV-Strahlung 4. Die Vermeidung der zusätzlichen Flächenversiegelung von Grünland durch die Errichtung der Anlage auf einer bestehenden Betriebseinrichtung Das Unternehmen Grabner hatte bereits im Jahr 2005 ihr Umweltbewusstsein unter Beweis gestellt, als der innerbetriebliche Materialtransport von Diesel–LKWs auf stromgetriebene Förderbänder umgestellt und damit jährlich rund 20.000 Liter Diesel eingespart wurden. Die Investition in die Photovoltaikanlage reduziert die CO2-Belastung während der Lebenszeit der Anlage um geschätzte weitere 7000 Tonnen. Von dieser CO2-Reduktion werden zukünftig auch Kunden des Schotterabbaubetriebs – wie z.B. Baufirmen – dabei unterstützt, die CO2-Bilanz der damit errichteten Gebäude positiv zu beeinflussen. Die Anlage wurde in Zusammenarbeit zwischen mehreren heimischen Unternehmen projektiert und errichtet: Projektierung und Planung sowie die Errichtung der Anlage führte die Firma Mayberg OG aus Gmunden aus, die in den letzten 15 Jahren hunderte Anlagen (von der privaten Anlage bis zur 150 kWp-Anlagen für Gewerbebetriebe und öffentliche Auftraggeber) errichtet hat. Die AC-Einbindung in die Betriebsanlage übernahm Firma Jedinger aus Frankenmarkt, welche Grabner seit Jahren betriebselektrisch betreut. Die Überdachungskonstruktion, auf der die PV–Anlage errichtet wurde, führte Firma SBM, die vor Jahren auch die Förderanlage selbst errichtet hatte, durch. Bei der fördertechnischen Optimierung und Unterstützung rund um Behördenverfahren und Bewilligungen unterstützte Fa. Mitplan aus Gmunden.