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Der Elch ist seit unserer Ankunft auf diesen Kontinenten Teil der menschlichen Geschichte, hat in den nördlichen Kulturen eine wichtige Bedeutung; sei es von der Jagd bis hin zu prähistorischen Wandmalereien und auch selbst heute noch fasziniert dieses Tier die Menschen. Bevor wir allerdings weitermachen, lohnt es sich, einen genaueren Blick auf die Namensgebung dieses Tieres zu werfen. In Europa wurden Elche historisch gesehen einfach als Elche bezeichnet. Dieses Wort wird vom lateinischen Namen „Alces alces“ abgeleitet und es ist auch die Art, um die es in diesem Video geht. Als die ersten Kolonialisten aber in Nordamerika ankamen, waren Elche in Großbritannien längst ausgestorben und der Name "Elch" war nur noch ein allgemeiner Begriff für jeden großen Hirsch. Folglich wurde die zweitgrößte Hirschart, nämlich „Cervus canadensis“, in Nordamerika mit diesem Namen in Verbindung gebracht. Sein Deutscher Name ist „Wapiti“, sein Englischer allerding „Elk“. Nachdem die Siedler aber dann den eigentlichen Elch, nämlich „Alces alces“ dort entdeckt haben, war der englische Name „Elk“ schon vergeben und stattdessen wurde der Elch in Nordamerika nun einfach „Moose“ genannt, was eine Ableitung vom einheimischen Wort "Moos" bzw. "Mooswa" ist. Zusammengefasst also: In Nordamerika wird der Elch „Moose“ genannt, wohingegen der Wapiti als „Elk“ bezeichnet wird. Diese Namensgebung hat schon für viel Konfusion gesorgt. So viel zur Namensgebung, machen wir nun aber weiter mit der Lebenserwartung des Elchs. Ein gesunder Elch kann bis zu 25 Jahre alt werden. Doch um dieses Alter zu erreichen, müssen sie eine sehr gefährliche Kindheit überstehen. Man vermutet, dass über die Hälfte der jungen Elche von Raubtieren gefressen werden, bevor sie das Erwachsenenalter erreichen. Einem erwachsenen Elch steht nicht viel im Weg, aber für die kleinen Jungtiere ist dies ein sehr gefährlicher Lebensraum. Wölfe, Bären, Pumas, oder auch Kojoten greifen gerne einen jungen Elch an. Und diese Vielzahl von Feinden führt zu einer hohen Säuglingssterblichkeit bei der Art. Allerdings ist der Elch aufgrund seiner Zähigkeit und Anpassungsfähigkeit eines der erfolgreichsten großen Säugetiere auf der Erde. Das Erste, was einem sofort ins Auge sticht bei einem ausgewachsenen Elch, ist natürlich seine Größe. Die größten Individuen können eine Schulterhöhe von 2,4 Metern und eine Länge von über 3 Metern erreichen. Dabei können sie bis zu 800 kg auf die Waage bringen. Zu bestimmten Zeiten im Jahr tragen die Männchen auffällige und imposante Geweihe, die fast zwei Meter breit werden können. Sie bestehen aus Knochen und im Gegensatz zu Hörnern haben sie ein System von Blutgefäßen. Diese Geweihe sind der Stolz männlicher Elche und dienen unter anderem zur Demonstration ihrer Stärke und Dominanz. Ihre Geweihe werden in der Regel etwa 20 kg schwer. Leider gelten sie aber auch als Trophäe für eine Vielzahl von Jägern, die Elche erlegen. Nach der Paarungszeit wird die Blutzufuhr zum Geweih gestoppt, was dazu führt, dass der Elch das Geweih vom Kopf abwirft. Zu dieser Zeit kann man in den Wäldern auch die Geräusche und Laute von Elchen besonders oft hören. Ein brüllender Bulle kann so laut wie ein Löwe sein, und seine Rufe hallen dominant und imposant durch den Wald. Die langen Beine mögen zwar im Vergleich zur Größe des restlichen Tieres unverhältnismäßig schlank aussehen, aber sie sind viel kräftiger, als man annehmen würde. Elche sind wahrhaftige Spezialisten in ihrer kalten Umgebung. Mit gespreizten Hufen und außergewöhnlich langen Beinen sind sie gut ausgestattet, um durch dicken Schnee und Erdboden in ihrem natürlichen Lebensraum zu stapfen. Diese Beine geben ihnen jedoch auch auf bergigen Vorsprüngen und wasserreichen Umgebungen einen Vorteil. Ihre Nase ist außerdem darauf ausgelegt, um unter Wasser Pflanzen zu fressen. Elche sind auch ausgezeichnete Schwimmer und verbringen daher viel Zeit in der Nähe von Flüssen und Seen. Ihre Masse hilft ihnen auch, ihre Wärme zu halten und ermöglicht ihnen ein natürliches Verbreitungsgebiet bis in die Tundra. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Nordamerika, Nordeuropa sowie Nordasien in Ländern wie den USA, Kanada, Schweden oder Russland. Und mit einem so großen Lebensraum kommt eine lange Geschichte mit menschlicher Interaktion. Die Elchjagd war besonders nach der Eiszeit ein großer Teil des menschlichen Überlebens, da über 70% der großen Pflanzenfresser damals ausstarben. Sprecher: Louis Coyote