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Die reizvoll in erhöhter Lage stehende Pfarrkirche zu Fischerbach im Kinzigtal besitzt ein typisches, aber wohlklingendes Dorfgeläute. Das Besondere an diesem vierstimmigen Geläute ist die kleine Glocke,die man mit Fug und Recht zu den ältesten erhaltenen Glocken des Ortenaukreises zählen kann,wenn es sich nicht sogar um die älteste handelt. Allerdings hängt sie erst seit 1921 in diesem Kirchturm. Sie stammt aus Oberharmersbach,wo sie wegen eines neuen Geläutes zusammen mit einer kleineren und etwas jüngeren Glocke verkauft wurde. Die einzige Zier am Glockenkörper ist die Majuskelinschrift "O REX GLORIE CHRISTE VENI CUM PACE" mit den vier Evangelisten zwischen zwei Kordelstegen unterhalb der Schulter. Der altertümliche Schriftstil und die sonstige Zierlosigkeit lassen einen Entstehungszeitraum im 13.-14.Jh vermuten. Ein Hinweis auf den Gießer fehlt ebenso wie eine eindeutige Gießhüttenherkunft. Der Großherzogl. Konservator Prof. Sauer (Freiburg) schrieb sie seinerzeit einer Straßburger Gießerei zu. Im Spätmittelalter gehörte dieser Landstrich zum Bistum Straßburg,was ein Gießer von dort wahrscheinlich macht. Bei der Herunternahme vom Turm 1921 wurde ihr Gewicht auf 335kg ermittelt,was mit dem fülligen Klangeindruck auch gut zusammenpasst. Während des 2. Weltkrieges konnte diese Glocke in Fischerbach verbleiben,während die anderen (wohl von Grüninger) eingezogen wurden. 1953 schließlich wurden drei neue Glocken von Friedrich Wilhelm Schilling eingeweiht. Aber leider hatte man es nicht unterlassen können,die alte Glocke in ihrer Stimmung zu korrigieren und an die neuen Glocken anzupassen. Somit ist ihr Originalklang verloren. Die Klangqualität der neuen Glocken besticht durch ihre weiche Fülle und unaufdringliche Brillanz. Mit der alten Glocke kommt ein in dieser Gegend seltener Farbklecks des Tritonus im Gesamtklang hinzu. Der hölzerne Stuhl dürfte zumindest teilweise noch aus dem Vorgängerturm stammen. Das Gesamtgeläute hat folgende Gestalt: 1....e' ...Christ König..........1459 kg... FWS 1953 2....g'....Maria.....................881 kg........." 3....a'....Michael................. 564kg.........." 4....cis''- Evangelistenglocke.. ~335 kg / 790mm...Gießer unbekannt, ~ 13. -14.Jh Der heutige Kirchenbau stammt von 1882 und ersetzt eine Kirche vom Ende des 15.Jh. Diese stand schon an gleicher Stelle wie die heutige und wurde 1882 niedergelegt,weil sie zu klein geworden war. Der Neubau als einschiffiger Saal mit Querschiff ist ein Werk des Freiburger Baumeisters Kempf. Im Innern überrascht eine ungeahnte Weiträumigkeit sowie eine aufwändig gestaltete und verzierte Holztonnenwölbung. Die Lage des Gotteshauses mit seinem rückwärtigen Friedhof ist zweifellos die großartigste des gesamten Kinzigtales. Die Art und Weise,wie man hier seine Toten bestattet,hat eine etwas makabere Beinote: Man sagt,die Heimgegangenen müssen bei ihrem letzten Gang "noch einmal an den Strick",weil der Sarg mit einer Seilwinde den steilen Weg zum Friedhof hochgezogen werden muss. Herzliches Dankeschön an die Kirchengemeinde für die Drehgenehmigung sowie die freundliche Unterstützung und Informationen