У нас вы можете посмотреть бесплатно Phöenix West - Dortmund Hörde или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Phoenix in Hörde ist nicht mythologisch, sondern real – wenn das Gelände sogar mit viel Phantasie die Form eines fliegenden Vogels hat. Den Anfang bildete die Hermannshütte, die 1841 im östlichem Teil von Hörde durch Hermann Diedrich Piepenstock gegründet wurde und zuletzt eine Fläche etwa zwischen der Hörder Burg, der Hermannstraße, der Straße Am Remberg sowie der neugebauten B236n einnahm. Dortmund war als Stahlstandort geradezu prädestiniert durch die verkehrsgünstige Lage am Kreuzungspunkt von Hellweg und Hansalinie sowie durch die Nähe zur Steinkohle und zum Eisenerz. Zehn Jahre später entstand westlich von Hörde das Hochofenwerk zwischen der Hellwegbahnstrecke und der Nortkirchenstraße. Siedlungsgeographisch wurde die Mitte der damaligen Kreisstadt Hörde fortan in die Zange genommen und war in ihrer Entwicklung massiv eingeschränkt. 1852 gingen beide Anlagen in die »Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein KG« über – der ersten Aktiengesellschaft der Eisenindustrie im Revier. Zugleich bildeten beide Anlagen eines der ersten gemischten Werke mit Hochofenwerk, Puddel- und Walzwerk sowie Kohleneisensteinwerk. Mit der Fusion mit der »Phoenix AG« im Jahre 1906 wurden die Anlagen fortan bekannt unter dem Namen »Phoenix-West« und »Phoenix-Ost« und gehörten zu dieser Zeit zum viertgrößten Industrieunternehmen im Deutschen Reich. Im Jahre 1926 erfolgte der Zusammenschluss zur »Vereinigte Stahlwerke AG« – ab 1933 als »Dortmund-Hörder-Hüttenverein AG« unter diesem Mantel. Nach der Auflösung der Vereinigten Stahlwerke nach dem zweiten Weltkrieg 1945 gelangte das Werk Hörde in die »Hüttenwerk Hörde AG«, ab 1951 »Dortmund-Hörder Hüttenunion AG« (DHHU), die wiederum im Jahr 1966 nach längerer intensiver Zusammenarbeit mit der »Hoesch AG« fusionierte. Damit existierten auf Dortmunder Terrain vier Hoesch-Standorte: die Westfalenhütte in Borsigplatznähe, das Werk Union in Dorstfeld und die beiden Phoenixwerke in Hörde. Im Hochofenwerk Phoenix-West wurde das Roheisen hergestellt und im Stahlwerk Phoenix-Ost zum hochwertigen Werkstoff Stahl weiterverarbeitet und unter anderem zu Brammen vergossen. Beide Anlagen waren durch die sogenannte Eliasbahn miteinander verbunden. Der »Feurige Elias« transportierte flüssiges und glühendes Roheisen von West nach Ost mitten durch den Ort (heute Fahrradweg). Die Bahntrasse lag teilweise feuergeschützt in einem Trog aus Beton oder Stahl. Nach 1966 war 1991 das nächste prägende Datum in der Geschichte von Phoenix-West. In diesem Jahr wurde der Hoesch-Konzern von Thyssen-Krupp übernommen. Dieser baute für die Zukunft auf seine infrastrukturell besser erschlossenen Stahl- und Hüttenwerke in Duisburg – der bis dahin recht produktive Standort Dortmund wurde aufgegeben. 1998 schloss zunächst das hier betrachtete Hochofenwerk Phoenix-West, das Stahlwerk Phoenix-Ost folgte erst 2001 nach. Übrig blieben etwa um die Millennium-Wende folglich zwei riesige Brachflächen, die von der Stadt Dortmund mit unterschiedlichen Konzepten zukünftig genutzt werden. Auf dem ehemaligen Gelände von Phoenix-Ost entstand der PHOENIX See, eine Freizeit- und Erholungsstätte mit Hafen, Inseln und Wohnbebauung. Und Phoenix-West?