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Sagt Ihnen der Name Nordmende noch etwas? Einst war diese Marke das absolute Synonym für deutsche Ingenieurskunst und stand in fast jedem Wohnzimmer. Wer einen Nordmende hatte, der hatte es geschafft – das war der „Mercedes“ unter den Fernsehern. Doch wie konnte ein Gigant, der Technologien wie die kabellose Fernbedienung, den Teletext und 3D-Sound revolutionierte, fast vollständig vom Markt verschwinden? In diesem Video tauchen wir tief in die Geschichte von Nordmende ein. Wir starten im Bremen der Nachkriegszeit, erleben das Wirtschaftswunder und den Höhepunkt, als Nordmende den europäischen Markt dominierte. Aber wir beleuchten auch die dunkle Seite: Eine fatale Mischung aus Stolz, hohen deutschen Lohnkosten und der Arroganz, die japanische Konkurrenz zu unterschätzen. Erfahren Sie, warum der Versuch, sich mit Thomson zu retten, zum Bumerang wurde und warum der Name Nordmende heute nur noch auf austauschbaren Billigprodukten klebt. Eine warnende Geschichte über den Tod durch „1000 Schnitte“ und warum der Erfolg von gestern absolut nichts für morgen garantiert. Kapitel: 0:00 Einleitung: Ein vergessenes Statussymbol 01:30 Der Aufstieg: Innovationen, die alles veränderten (Fernbedienung & Co.) 04:00 Der Gipfel: Das „Mammut“ und der Mercedes-Vergleich 06:15 Die Wende: Der Sturm aus Fernost 08:30 Der Fall: Arroganz und verpasste Digitalisierung 10:45 Das traurige Erbe: Was heute übrig blieb #Nordmende #Wirtschaftswunder #MadeInGermany #Unternehmensgeschichte #TechnikDoku #Bremen #RetroTechnik #BusinessFail #Markenanalyse #Ingenieurskunst -------------------------------------------------------------------------------- Die passende Analogie Um den Fall von Nordmende bildlich zu beschreiben, eignet sich die Analogie des „schweren Schlachtschiffs gegen agile Schnellboote“. Nordmende war wie ein riesiges, stolzes Schlachtschiff. Es war massiv gebaut, extrem teuer, beeindruckend anzusehen und schien unbesiegbar (die „Ingenieurskunst“ und das „Mammut“-Gerät). Die Offiziere auf der Brücke (das Management) waren so überzeugt von ihrer Unsinkbarkeit, dass sie den Kurs stur beibehielten. Die japanischen Konkurrenten hingegen waren wie eine Flotte moderner, wendiger Schnellboote. Sie waren vielleicht nicht so luxuriös verarbeitet („Billigware“ am Anfang), aber sie waren schneller, nutzten modernste Navigation (Digitaltechnik) und konnten das Schlachtschiff mit vielen kleinen Treffern (aggressiver Preisstrategie) ausmanövrieren. Während das Schlachtschiff Nordmende noch versuchte, seine schweren Geschütze (Analogtechnik) auszurichten, war es längst von den wendigen Schnellbooten umzingelt und wurde durch „1000 Schnitte“ langsam, aber sicher versenkt.