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Jürgen Domian erwartete sehnsüchtig den Moment, in dem es so weit sein sollte. Lisa hatte kein Pech; er war für sie da. Sie erzählte, alles sei dieses Jahr am 6. April passiert. Es war ein Tag, den sie nie vergessen würde. Sobald es begann, rannte sie los – auf einen Mann zu. Verzweifelt klammerte sie sich ans Treppengeländer, als wolle sie nicht zusammenbrechen. Dieser Mann, so sagte sie, war ein Narzisst. Sie sagte, dass ihr alles kopfüber unlogisch und unverständlich vorkam – sie wusste weder, wo alles angefangen hatte, noch warum sie da hineingezogen wurde. Als Domian sie fragte, wie sie ihr eigenes Handeln beurteile, antwortete Lisa unverblümt: „Ich finde es schrecklich.“ Vorher konnte man nichts tun, also wollte man etwas sagen … man wollte etwas damit zu tun haben. Man konnte also nicht mehr singen. Kein Instrument wurde einem mehr schwer. Sie betonte, dass sie Gewalt ablehne und nie kämpfen oder jemandem wehtun wollte. Doch sie geriet in eine Situation, die völlig außer Kontrolle geriet. Ein Detail der Geschichte wurde besonders verstörend: Sie erzählte, wie der Mann einmal „neben ihrem Bett stand“ – als käme er aus einem Fernsehbildschirm – und flehte: „Bitte komm und hilf mir.“ Ob es nun real war oder nur ein Gefühl, die Erinnerung war schockierend, aber für Lisa fühlte sie sich real und beängstigend an. Ihre Stimme verstummte, als sie sagte, er sei nicht mehr am Leben. Es war nichts Schlimmes passiert, nichts zu sagen, nichts, was sie im Innersten sagen wollte. Domian bohrte weiter und hinterfragte ihre Beziehung. Lisa wusste, was sie tun musste, wie weit sie gehen musste, was sie wollte. Die Beziehung war bereits zerbrochen, und das Geschehene beschleunigte den Zerfall nur noch. Der Mann veränderte sich allmählich, wurde ein anderer Mensch – oder vielleicht hatte sie sein wahres Ich einfach zu schnell erkannt. Im letzten Teil der Geschichte wird ihr Leben näher beleuchtet: Lisa sagt, dass das Leben in der DDR für sie nicht mehr „Leben“ war. Es gab noch mehr zu erzählen, aber das war in Ordnung, denn es hatte sich gelohnt.