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Demeter - griechische Mythologie und der Mysterienkult um die zentrale Pflanzen- und Erdmutter (Gaia). Die tiefenökologische und geomantische Bedeutung des antiken Demeterkultes. A ) Zitierte und genannte Autoren und Quellen Hesiod - Theogonie Platon - Timaios Giordano Bruno - „Über das Unendliche, das Universum und die Welten.“ (1584) Johannes Kepler - Die Erde als 'große Pflanze' Rudolf Steiner - „Was ist die Erde in Wirklichkeit im Makrokosmos ?“ (1925) C.G. Jung und Erich Neumann - Zum Thema 'Individuation' James Lovelock - „Gaia. Die Erde ist ein Lebewesen.“ (1992) Greogory Bateson - „Geist und Natur. Eine notwendige Einheit.“ (1982), „Ökologie des Geistes.“ (1981) Joanna Macy - Systemtheorie und Buddhismus Jochen Kirchhoff - „Was die Erde will“, besonders Kapitel 6, (1998) Ken Wilber - z.B. „Eros Kosmos Logos“ (1995) B ) Grundgedanken von Jochen Kirchhoff Die Biologie hat die Physik nicht als Leitwissenschaft abgelöst, obwohl das behauptet wird. Wir haben ein elementares, unmittelbares Verständnis von Lebendigkeit. Lebendigsein ohne 'Innenraum' ist unmöglich. Der Kosmos war und ist als Ganzes bewusstseinserfüllt. Was ist Bewusstsein - es ist keine Letztdefinition möglich, weil diese schon Bewusstsein voraussetzt. Bewusstsein muss als eigenständige ontologische Größe anerkannt werden, sonst gibt es kein Lösung. Leben ohne Bewusstsein (verschiedener Grade oder Stufen) ist undenkbar und unmöglich. Leben ist gestalthaftes Bewusstsein im Wandel und bei relativer Kontinuität. Ich-Werdung ist unvermeidlich mit einer gewissen Loslösung vom kosmischen Empfinden verbunden. Die Erde ist wahrscheinlich ein Lebewesen im Sinne des altgriechischen Demeter-Kultes als transzendentes Wesen in körperlicher - hier planetarer - Gestalt, das mit hoher Wahrscheinlichkeit in den kosmischen Raum hinein 'wahrnimmt'. C ) Kurzdarstellung und Diskussion von Theorien bzw. Vorstellungen Rudolf Steiner Vorstellungen der Ich-Werdung aus den Erdkräften heraus zu Lasten eines lebendigen Empfindens des Makrokosmos Entwicklung des Ich und der Zusammenhang von Ich und Kosmologie In der Antroposophie ist die Erde besonders bedeutsam für die Bewusstseinsentwicklung. Aus der Lebendigkeit abgekoppelt wird der Makrokosmos berechenbarer, er erstirbt in unserem Bewusstsein. Im Erstehen des Mikrokosmos wird der größere Kosmos seines Lebens beraubt. (Die herrschende Meinung des heutigen Mainstreams ist im Prinzip) gleichlautend: der Kosmos ist erstorben (oder tot). Die Erde ist ein bloßes Staubkorn im Riesenall und vollkommen unbedeutend.) Der Mensch nimmt aus dem Erstorbenen seine Denkkräfte. Mensch konnte seine Kräfte nicht im noch lebendigen Makrokosmos-Bewusstsein entfalten. Selbstbewusstsein nur möglich durch das für das Ich-Bewusstsein erstorbene Universum. Kritik von Jochen Kirchhoff (Es hätte wenigstens im Prinzip durchaus andere Wege der Ich-Werdung geben können. Sie sind auf der Erde aber nicht beschritten worden.) Gregory Batesons Systemtheorie (Geist als Muster, das verbindet) und Ökologie als reduktionistische Theorien und auch die Gaiatheorie als letztlich biologistische Theorie, die die geistig-seelische Ebene nicht als eigenständige Größe akzeptieren. Dennoch einige wertvolle Impulsen, z.B. für die partiell notwendige Reintegration des Menschen in den Erdorganismus. Kritik von Ken Wilber (Verwechselung von Gaia und Großer Göttin) Kritik von Jochen Kirchhoff (Gaiabegriff nicht ausreichend – Demeter; Stellung des Menschen darf nicht nivelliert werden ) Giordano Brunos kosmologische Gedanken: Himmelskörper sind Lebewesen, Götter. Unendliches Abbild des Göttlichen, unzählige Welten. Unendlicher Raum. Jedes Gestirn trägt irgendwann intelligentes Leben. Gestirne sind denkende Wesen, empfind und wollend. Gestirne haben das Vermögen, Gott und die kosmische Ordnung 'anzuschauen'. Alle Gestirne sind einem kosmischen Stoffwechsel unterworfen. Ihre Bewegung erfolgt aus dem eigenen inneren Prinzip, der Gestirnseele. D ) Zusammenfassung Die Vorstellung der Gestirne als Lebewesen, lebendige Götter, ist alt. Mit ihr verbunden sind die Fragestellungen nach der Natur des Bewusstseins und des Lebens generell. Die Gaiatheorie Lovelocks hat das Thema in neuer Gestalt auf den Plan gebracht. Alle Versuche reduktionistischer Theoriebildung in Sachen Leben, Bewusstsein, Gestirnwirklichkeit (z.B. bisherige Biologie, Systemtheorie, auch die Gaiatheorie) sind gescheitert. Es lohnt sich auch deshalb, einer lebendigen Vorstellung vom Kosmos und den Gestirnen nachzugehen, die die metaphysische Wirklichkeit beider zur Grundlage hat – Weltseele und Gestirnseele (als Teil der Weltseele). Vorlesung Naturphilosophie. 8. Vorlesung aus der Vorlesungsreihe "Der Mensch, das Licht und die Pflanzen. Naturphilosophie und tiefenökologische Perspektiven" Dozent: Jochen Kirchhoff Humboldt-Universität zu Berlin Sozialökologie als Studium Generale Vorlesungsreihe im Sommersemester 2002