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„Im Krug zum grünen Kranze“ ist ein klassisches deutsches Volks- und Trinklied, dessen Text im Jahr 1821 vom Dichter Wilhelm Müller (1794–1827) verfasst wurde. Ursprünglich trug das Gedicht den Titel „Brüderschaft“, wurde aber bald unter dem Namen „Im Krug zum grünen Kranze“ verbreitet, nachdem es – erstmals 1833 – mit einer volkstümlichen Melodie verbunden wurde. Das Lied erzählt in einfacher, lebendiger Sprache eine Szene aus einem Wirtshaus („Krug zum grünen Kranze“), in der zwei reisende Gesellen aufeinandertreffen, einander beistehen und in geselliger Runde trinken. Die Gastfreundschaft, das Gemeinschaftsgefühl und die kameradschaftliche Verbundenheit bilden dabei den emotionalen Kern des Textes. Herkunft und Geschichte Text und Dichter Textautor: Wilhelm Müller, ein deutscher Dichter der Romantik, bekannt u. a. durch Liederzyklen wie Die schöne Müllerin und Die Winterreise. Erstveröffentlichung des Gedichts: 1821 in der Sammlung Sieben und siebzig Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten. Originaltitel des Gedichts: Brüderschaft – der Liedtitel „Im Krug zum grünen Kranze“ entstand erst in der volksliedhaften Überlieferung. Melodie Die heute bekannte Melodie wurde 1833 im Liederbuch für deutsche Künstler mit Müllers Text kombiniert und setzte sich im 19. Jahrhundert als die gängige Volkslied-Fassung durch. Vorgänger-Melodien existierten bereits, u. a. frühere Vertonungen aus 1830, doch die 1833-Version ist die bis heute verbreitete. Inhaltliche Einordnung Obwohl das Lied heute oft als klassisches Wirtshaus- oder Trinklied wahrgenommen wird, ist es in seiner ursprünglichen literarischen Form Teil der romantischen Wander- und Gesellenliedtradition des frühen 19. Jahrhunderts. Die Begegnung im „Krug“ ist weniger eine banale Trinkszene als vielmehr Ausdruck von Freundschaft, Solidarität und gegenseitigem Vertrauen unter Fremden – ein Motiv, das in der Zeit der deutschen Restauration und der beginnenden Nationalbewegung starke symbolische Bedeutung hatte. Das Motiv der Brüderschaft („Herzbruder im Vaterland“) lässt sich historisch als ein indirekter politischer Code verstehen: In einer Epoche, in der nationale Einheit und Freiheit stark debattiert wurden, konnte ein gemeinsames Trinklied im Wirtshaus als subtile Form des „gemeinschaftlichen Gedankenaustauschs“ fungieren. Rezeption und Variationen 19. Jahrhundert: Das Lied erschien in zahllosen Volkslied- und Gesangs-Sammlungen und wurde schnell populär insbesondere bei Vereinen, Studentenverbindungen und singenden Gesellenschafen. Demokratische Parodien: Ende des 19. Jahrhunderts tauchten politisch bewusstere Versionen auf, in denen das Motiv von Freiheit und Vaterland offener ausgedrückt wurde. 20. Jahrhundert: Gruppen wie Zupfgeigenhansel nahmen das Lied in ihr Repertoire auf, wodurch es in der Folk- und Liederszene wieder verstärkt wahrgenommen wurde. Text/Lyrics: Im Krug zum grünen Kranze Da kehrt’ ich Wandrer ein: Da saß ein Bürger drinnen Am Tisch beim kühlen Wein. Ich thät mich zu ihm setzen, Ich sah ihm ins Gesicht, Das schien mir gar befreundet, Und dennoch kannt’ ich’s nicht. Da hub er an, zu fragen: „Gesell, wie steht’s zu Haus? Und mit dem Sinn der Bürger, Wie sieht es bei Euch aus?“ Ich sprach: „Sie sind verbunden Und halten wacker Stand, Den freien Sinn zu hegen Im Dorf und rings im Land.“ Da sah er mir ins Auge: „Der Freiheit gilt’s, wohlan! Ihr ist in alter Liebe Auch mein Herz zugethan!“ Hei, was die Gläser klangen, Es brannte Hand in Hand: „Es lebe das Recht, die Freiheit, Herzbruder, im Vaterland!“ Mehr Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Im_Krug...