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Ein besonders schönes und interessantes Geläute hängt im Turm der katholischen Pfarrkirche in Jüchen. Bereits im Mittelalter existierte eine kleine Kirche im Zentrum von Jüchen. Bei einem schweren Unwetter im Jahre 1705 stürzte der Turm auf das Mittel- und das Nordschiff, sowie auf den Chorraum. Über 50 Jahre dauerte es, bis die Kirche notdürftig wiederhergestellt war. Doch schon 1764 wurde das Südschiff aus Sicherheitsgründen vom damaligen Kölner Generalvikar gesperrt. Der Wiederaufbau sollte unverzüglich erfolgen. Anfangs fehlten die finanziellen Mittel zum Bau einer neuen Kirche. Erst gegen Ende des 19.Jahrhunderts, als Jüchen durch die Textilindustrie wieder einen Aufschwung erlebte, konnte über einen Neubau nachgedacht werden. Der damalige Pfarrer Wilhelm Döhler wollte die Kirche erweitern, jedoch war der Bürgermeister nur für eine Sanierung zu haben. Als Döhler im Jahre 1893 abgelöst wurde, konnte der neue Pfarrer Lambert Bäumer die Gemeinde von einem Neubau überzeugen. Am 24.Juni des Jahres 1894 wurde der Grundstein für die neue Kirche gelegt. Der alte Turmstumpf wurde in das neue Gebäude integriert. Bereits nach 4 Jahren war die neue Kirche fertiggestellt. Die Weihe erfolgte am 18.Oktober 1900. 9 Jahre später begann man schon mit der nächsten Bauetappe. Das Mittelschiff erhielt zwei zusätzliche Bögen. Zudem wurde auch der 67 Meter hohe Turm angebaut. Seit 1912 ist St.Jakobus der Ältere das weithin sichtbare Wahrzeichen Jüchens. Schon in der ersten Kirche dürften sich Glocken befunden haben. Im 1.Weltkrieg wurden die vorhandenen Bronzeglocken abgeliefert und eingeschmolzen. 1922 beschaffte man sich ein neues Stahlgeläute aus Bochum. In den 1970er-Jahren brach der Klöppel aus der großen Glocke heraus und schlug vor der Wohnung des Küsters auf. Dieser Zwischenfall veranlasste die Gemeinde, den damaligen Glockensachverständigen Jakob Schaeben einzuschalten. Dieser beurteilte die Stahlglocken weniger gut weshalb man im Jahre 1972 vier neue Glocken bei der Eifeler Glockengießerei Johannes Mark & Sohn in Brockscheid gießen ließ. Da man die große Stahlglocke nicht ohne Risiken aus dem Turm ausbauen konnte, wurde sie einfach beibehalten und in das neue Geläute integriert. Heute dient sie solistisch als Totenglocke und ist nur an Feiertagen zusammen mit den anderen Glocken zu hören. Man kann zurecht sagen, dass die Jüchener Pfarrkirche ein schönes und auch interessantes Geläute besitzt, welches es in dieser Form wohl kein zweites mal in unserer Region gibt. Totenglocke, Schlagton h°+/-0, Gewicht ca. 1.847 kg, Durchmesser 1665 mm, gegossen im Jahre 1922 vom Bochumer Verein. Jakobusglocke, Schlagton cis'+1, Gewicht ca. 1.885 kg, Durchmesser 1442 mm, gegossen im Jahre 1972 von der Eifeler Glockengießerei Johannes Mark & Sohn in Brockscheid. Josefsglocke, Schlagton e'+3, Gewicht ca. 1.125 kg, Durchmesser 1216 mm, gegossen im Jahre 1972 von der Eifeler Glockengießerei Johannes Mark & Sohn in Brockscheid. Marienglocke, Schlagton fis'+6, Gewicht ca. 810 kg, Durchmesser 1080 mm, gegossen im Jahre 1972 von der Eifeler Glockengießerei Johannes Mark & Sohn in Brockscheid. Katharinaglocke, Schlagton a'+7, Gewicht ca. 470 kg, Durchmesser 898 mm, gegossen im Jahre 1972 von der Eifeler Glockengießerei Johannes Mark & Sohn in Brockscheid. Ein herzliches Dankeschön geht an den Regionaldekan und Pfarrer von Jüchen sowie an Markus für die schöne Tour und die Organisation!