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Zeil am Main, Lkr. Haßberge. "Die Lage ist dramatisch", sagte Kommandant und Einsatzleiter Tobias Hetterich zur Hochwassersituation in Zeil. Die Feuerwehr Zeil ist zusammen mit vielen weiteren Wehren derzeit mit über 120 Mann im Einsatz. Hetterich spricht von einer momentanen Regenmenge von 70 bis 80 Liter pro Quadratmeter. Weite Teile der Zeiler Altstadt sind unter Wasser. Das THW Haßfurt ist dabei, am laufenden Band Sandsäcke in seiner Unterkunft in Haßfurt zu füllen und in viele Orte des Landkreises zu liefern. Überall, egal ob in Süden, Norden, Westen oder Osten, sind Straßen überschwemmt und etliche Keller und Gebäude vollgelaufen. Die Zeiler werden auch vom THW Forchheim unterstützt, die mit zwei Hochleistungspumpen derzeit Wasser aus dem Kanal befördern und weiter südlich in den Bach leiten, dort wo es keinen großen Schaden mehr anrichten kann. Die größte Pumpe des THW schafft bis zu 25.000 Liter pro Minute. Im Vergleich dazu sind die gängigen Pumpen der Feuerwehren nur Spielzeug. Gerade mal 3.000 bis 5.000 Liter in der Minute können diese fördern. Dennoch leisten diese natürlich eine wertvolle Hilfe wenn es darum geht Keller und Wohnungen von den Wassermassen zu befreien. Natürlich helfen auch die Anwohner mit, den Fluten Herr zu werden. So haben ganze Familien die Initiative ergriffen, auf Spielplätzen Sand in große Plastikbeutel zu füllen. Mit allem was mindestens ein Rad hat werden sie Sandsäcke Marke Eigenbau zu den kritischen Punkten befördert. Steffi Wolfschmitt, die Zeit ihres Lebens am Bach in Zeil wohnt kann sich an ein ähnliches Ereignis nicht erinnern: "Sowas habe ich noch erlebt, dass das Wasser so hoch war wie jetzt". Eine andere Anliegerin erinnert sich daran, dass ihr Opa immer erzählt hatte, dass er in den 1920er Jahren in der Scheuerngasse mit einem Boot auf dem Hochwasser gefahren ist. Und auch schon Jahre zuvor muss es die Fachwerkstadt schon einmal stark getroffen haben. An einem Wohnhaus in der Scheuerngasse ist eine Hochwassermarke aus dem Jahre 1884 zu finden. Demnach stand dort die Straße etwa einen halben Meter unter Wasser im 19. Jahrhundert. Die Zeiler Innenstadt ist derzeit für den Verkehr gesperrt, damit die Einsatzkräfte ohne die Gefahren des Autoverkehrs agieren können. Viele Zeiler kommen derweil zur Kreuzung an der Sander Straße um sich von dort aus selbst ein Bild des Jahrhunderthochwassers zu verschaffen. Wann sich die Lage entschärft ist derzeit nicht abzusehen. Immer neue Regengüsse lassen die Pegel steigen. "Wir retten das, was noch zu retten ist", sagt der Kommandant Tobias Hetterich und ergänzt, dass man sich danach erst einzelnen Kellern widmen und die auspumpen könne. „Was die Feuerwehrleute sowie die Helferinnen und Helfer in den vergangenen Tagen geleistet haben und auch aktuell immer noch leisten, verdient höchsten Respekt“, sagt Landrat Wilhelm Schneider, der sich bereits am Freitagnachmittag vor Ort selbst ein Bild über die Schäden und Aufräumarbeiten gemacht hatte. „Viele Bürgerinnen und Bürger hatten Angst um ihr Leben, ihre Lieben und ihr Hab und Gut. Das schnelle Handeln und unermüdliche Engagement der Einsatzkräfte hat gezeigt, dass der Landkreis Haßberge im Ernstfall zusammensteht. Dafür gilt den mutigen Männern und Frauen mein größter Dank.“ Besonders stark waren die Städte Ebern und Zeil sowie die Gemeinde Knetzgau von den Auswirkungen des Unwetters betroffen. „Die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren, dem THW und dem Roten Kreuz hat reibungslos funktioniert und verdeutlicht, wie gut die Koordinierungsmechanismen im Ernstfall greifen. „Alle Einsatzkräfte haben einen großartigen Dienst gemacht und das ist keine Selbstverständlichkeit“, lobt der Landrat. „Allen Beteiligten spreche ich als Landrat meine Wertschätzung und Anerkennung aus. Als die Alarmierung kam, haben Sie ihre persönlichen Pläne, Termine und Verabredungen von einem Moment auf den anderen zurückgestellt und über Stunden vorbildlich und professionell Hilfe geleistet. Den Dank möchte ich auch erweitern auf Ihre Familien, die diese Einsatzbereitschaft schließlich mittragen und Ihnen den Rücken freigehalten haben. Bedanken möchte ich mich auch bei den Arbeitgebern, die die ehrenamtlichen Einsatzkräfte von ihrer Arbeit freigestellt haben“. Mehr Videos und Nachrichten gibts auf http://www.licha-media.de