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Die meisten Brands nutzen Video-KI noch falsch und genau darin liegt gerade der größte Vorteil. In dieser Folge von Second Brain sprechen Sebastian Gärtner und Robert Schönholz darüber, was Video-KI heute im Marketing wirklich leisten kann, wo die harten Grenzen liegen und wie du trotzdem zu brauchbaren Ergebnissen kommst. Wir ordnen ein, warum die meisten Modelle noch immer auf kurze Clips (meist 8–15 Sekunden) limitiert sind, weshalb „einen fertigen Werbefilm prompten“ aktuell selten funktioniert – und welche Use Cases sich schon jetzt lohnen. Wir gehen praxisnah durch sinnvolle Anwendungen: Schnittbilder/Problem-Visuals*, schnelle Social-Assets, simple Animationen (z. B. Plakat im Wind) und „früher-teure“ Ideen wie *Fake-Out-of-Home*. Dabei sprechen wir offen über typische Video-KI-Fails (komische Bewegungen, ignorierte Anweisungen, unscharfe Produkttexte) – und was du beim Prompting tun kannst, um Kontrolle zurückzugewinnen: *Image-to-Video statt Text-to-Video*, strukturierte Prompts (z. B. JSON), einfache Actions, klare Kamera-Keywords und *Negativ-Prompts (z. B. „avoid black bars“), um klassische Fehler zu reduzieren. Außerdem vergleichen wir relevante Modelle und Tools aus Marketing-Perspektive: warum Veo (Google) oft besonders stabil wirkt, wofür Sora 2 stark ist (UGC-Style, eingebaute Cuts), wann Runway spannend wird (Video-to-Video/Acting-Ansätze) und warum Adobe Firefly für Unternehmen trotz Qualitäts-Trade-off die „Safe-for-Business“-Option ist. Zum Schluss geben wir einen Ausblick, was 2026 realistischer wird: längere Clips, mehr Prompt-Treue, bessere Qualität – und mehr Alltagstauglichkeit. Links: Sebastian auf LinkedIn: / sebastian-g%c3%a4rtner-520b90151 Robert auf LinkedIn: / schoenholz ---------------------------------------- TAKEAWAYS Video-KI hat großes Potenzial im Marketing, funktioniert aktuell aber am besten in *kurzen, modularen Clips*. Die meisten Modelle sind auf 8–15 Sekunden begrenzt – ein Werbespot entsteht weiterhin durch *Schnitt & Komposition*. Image-to-Video liefert mehr Kontrolle als reines Text-to-Video. Strukturierte Prompts (z. B. *JSON*) verbessern Ergebnisse bei komplexeren Szenen. Negativ-Prompts helfen, typische Fehler zu vermeiden (z. B. Black Bars, wiederholte Aktionen). Produkttexte bleiben in Video-KI oft kritisch: Produkte lieber größer im Frame darstellen. Veo ist aktuell sehr stabil für Social; Sora 2 ist stark bei UGC-Style und Cuts; Adobe ist relevant für *rechtssichere Unternehmensnutzung*. ---------------------------------------- KAPITEL (00:00) Intro: Video-KI – Power vs. Grenzen (02:39) Limitierungen & Use Cases im Marketing (05:32) Prompting: Struktur, Kamera, Workflow (08:36) Negativ-Prompts für mehr Kontrolle (11:33) Modelle & Tools: Veo, Sora 2, Runway, Adobe (14:44) Qualität, Produkttexte, typische Fehler (17:26) Ausblick: Was als Nächstes kommt (2026)