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Ein beinhahe unbekanntes Kunst-Phänomen Was unterscheidet German Pop Art so grundlegend von der bekannten US‑Pop Art? Mal wütend, mal ironisch - Kuratorin Dr. Sarah Hülsewig erklärt, wie deutsche Pop‑Art-Künstlerinnen und -Künsttler Fernsehen, Werbung, aber auch NS‑Vergangenheit und Vietnamkrieg zum Thema machen – oft schärfer, politischer und düsterer als ihre amerikanischen Vorbilder. Wir schauen auf Voigts gerasterte „Hörzu“-Arbeit als Kommentar zum Massenmedium Fernsehen, auf Kriwets kreisende Sehtexte zwischen Literatur und Clubkultur, auf Bauermeisters experimentelle Editionen, die Pop mit Fluxus und Feminismus verbinden, auf Neuenhausens „Bürger von B.“ als Mahnmal des kollektiven Schweigens, auf Ulrichs’ „Vorsicht Kunst!“ als Angriff auf Kunstmarkt und Museum und auf Vostells „Treblinka“ als Versuch, an die deutsche Vergangenheit zu erinnern. Einige Werke sind Teil der außergewöhnliche Sammlung des Juristen Heinz Beck, der in den 1960er und 70er Jahren systematisch Pop Art Objekte zusammentrug. Seine heute im Wilhelm‑Hack‑Museum Ludwigshafen beheimatete Sammlung bildet das Fundament der Ausstellung in Oberhausen – und dieser Podcastfolge über eine Pop Art, die nicht nur bunt, sondern vor allem den kritischen Blick auf die Zeit vieler Künstlerinnen und Künstler zeigt. **In diesem Podcast steckt jede Menge Herzblut. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast. ** Bitte fördern Sie uns hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-ku... Oder überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Oder unterstützen Sie den Podcast per Paypal: https://paypal.me/JensTrocha?country.... (Link kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen) Repro-Credits: Bodo Boden, Whoom (Mondfähre), 1970 © G. Bodo Boden und seine Lizenzgeber