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Mitten im historischen Zentrum Berlins, nur wenige Schritte vom Alexanderplatz entfernt, befindet sich die ehemalige Untersuchungshaftanstalt der Polizei in der Keibelstraße. Was machte diesen Ort zu einem der bekanntesten Haftorte Ost-Berlins? Wer wurde hier festgehalten – und welche Rolle spielten Kriminalität und Polizei im Alltag der DDR? In dieser Folge von »Orte Ost« widmet sich Historiker Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk der Geschichte der polizeilichen Untersuchungshaftanstalt und ordnet die Bedeutung von Strafverfolgung zwischen staatlicher Kontrolle und politischer Repression ein. Die Keibelstraße war vielen Menschen allein aufgrund ihrer zentralen Lage ein Begriff. Hier trafen politische Inhaftierte auf gewöhnliche Straftäter*innen ebenso wie auf Menschen, die ohne klaren Anlass aus dem öffentlichen Raum heraus festgesetzt wurden. Damit erweitert die Folge den Blick auf DDR-Gefängnisse über das Thema Staatssicherheit hinaus. Eindrückliche Bilder machen die historischen Haftbedingungen nachvollziehbar und führen zugleich durch die Entwicklung des Gebäudes nach 1990 – vom DDR-Haftort über die Nutzung als Abschiebegefängnis im wiedervereinigten Deutschland bis hin zum heutigen »Lernort Keibelstraße«. Abschließend wird die Frage gestellt, was Gefängnisse uns über die Unterschiede zwischen Demokratie und Diktatur erzählen können. »Orte Ost« ist die neue Filmreihe des DDR Museum über (ost-)deutsche Schauplätze, Themen und Ereignisse, deren Geschichte bis heute nachwirkt. Historiker Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk führt durch »Lost Places«, Erinnerungs- und Zukunftsorte und verbindet historische Einordnung mit aktuellen Entwicklungen und persönlichen Erinnerungen. Die Reihe erscheint ab Mitte Januar 2026 im Zweiwochenrhythmus auf dem YouTube-Kanal des DDR Museum und begibt sich vor Ort auf Spurensuche. »Orte Ost« steht für eine lebendige, anschauliche und gegenwartsnahe Auseinandersetzung mit DDR-Geschichte und lädt zu einer spannenden Entdeckungsreise zwischen Vergangenheit und Zukunft ein.