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In diesem Video zeige ich ein echtes Juwel im Elsass, wir sind einen Tag in Straßburg. #elsass #straßburg #lapetitefrance Folge: 245 Idee und Umsetzung: Markus Köbler 00:00 Intro 00:10 La Petite France 02:15 Kathedrale von Straßburg 04:10 Batorama 04:46 Place Gutenberg Das Viertel La Petite France ist das wohl malerischste und romantischste Gebiet in Straßburg. Wer durch die engen Gassen schlendert, fühlt sich wie in ein Gemälde versetzt: Fachwerkhäuser mit bunten Fensterläden spiegeln sich im klaren Wasser der Ill, kleine Brücken verbinden die Gassen, und blühende Geranien hängen von den Balkonen. Ursprünglich lebten hier im Mittelalter die Gerber, Müller und Fischer. Noch heute zeugen Straßennamen wie Rue des Tanneurs von der handwerklichen Vergangenheit dieses Stadtteils. Besonders eindrucksvoll ist der Blick von den Ponts Couverts, den gedeckten Brücken mit ihren mittelalterlichen Wachtürmen. Sie dienten einst als Teil der Stadtbefestigung. Gleich daneben befindet sich das Vauban-Wehr, ein hydraulisches Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert. Bei Hochwasser kann es noch heute zur Regulierung des Wasserspiegels eingesetzt werden – ein Meisterstück barocker Ingenieurskunst. Die Atmosphäre in La Petite France ist ruhig und entspannt. Kleine Cafés, traditionelle Restaurants und charmante Boutiquen laden zum Verweilen ein. Im Sommer reflektiert die Sonne auf dem Wasser, während Schiffe gemächlich durch die Kanäle ziehen. Straßburgs Geschichte spiegelt sich in diesem Viertel wider: In den letzten drei Jahrhunderten wechselte die Stadt mehrmals ihre nationale Zugehörigkeit. 1681 wurde sie von Frankreich annektiert, gehörte von 1871 bis 1918 zum Deutschen Kaiserreich, war von 1940 bis 1944 unter deutscher Besatzung und ist seitdem wieder französisch. Dieser ständige Wechsel hat Spuren hinterlassen – in der Architektur, in der Sprache und im Selbstverständnis der Stadt. Genau diese Mischung macht Straßburg so einzigartig und lebendig. Im Herzen Straßburgs erhebt sich die beeindruckende Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg. Ihre gewaltige gotische Architektur dominiert das Stadtbild und zieht jährlich Millionen Besucher an. Der Bau der Kathedrale begann im Jahr 1015 auf den Fundamenten eines ehemaligen römischen Tempels. Die heute sichtbare gotische Gestalt entstand jedoch hauptsächlich zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert. Besonders charakteristisch ist der über 142 Meter hohe Nordturm, der über vier Jahrhunderte lang das höchste Bauwerk der Menschheit war – bis zum Bau des Hamburger Michels im 19. Jahrhundert. Der geplante Südturm wurde nie vollendet, was der Kathedrale ihre unverwechselbare Asymmetrie verleiht. Das Äußere ist ein Meisterwerk gotischer Steinmetzkunst: Unzählige Figuren, Wasserspeier und Reliefs schmücken die Fassade. Die Westfront ist in drei Portale unterteilt, die mit filigranen biblischen Szenen verziert sind. Besonders eindrucksvoll ist die große Rosette, die mit etwa 14 Metern Durchmesser das Zentrum der Fassade bildet. Die rötliche Farbe des Vogesensandsteins verleiht der Kathedrale je nach Tageszeit und Lichtverhältnissen eine besondere Wärme – mal golden im Morgenlicht, mal rötlich glühend bei Sonnenuntergang. Der hohe Turm kann über 330 Stufen erklommen werden und bietet bei klarem Wetter eine atemberaubende Aussicht bis in den Schwarzwald. Obwohl der Fokus hier auf dem Äußeren liegt, sei eine Besonderheit im Inneren kurz erwähnt: Die astronomische Uhr im Südquerhaus ist ein Meisterwerk der Renaissance-Technik und zieht täglich viele Zuschauer an. Auch die Reliquie des Heiligen Arbogast, eines frühmittelalterlichen Bischofs von Straßburg, befindet sich im Inneren – ein Stück spiritueller Geschichte, das viele Gläubige anzieht. Eine Schifffahrt auf der Ill ist eine der schönsten Möglichkeiten, Straßburg aus einer neuen Perspektive zu erleben. Die Fahrt führt vorbei an den mittelalterlichen Fachwerkhäusern von La Petite France, unter romantischen Brücken hindurch und durch moderne Schleusenanlagen. Der Höhepunkt ist das Passieren des Europäischen Parlaments – ein Symbol für die heutige Rolle Straßburgs als Herz europäischer Politik. Vom Deck aus lässt sich dieser Kontrast zwischen Tradition und Moderne besonders eindrucksvoll genießen – eine Fahrt, die entschleunigt und inspiriert. Direkt neben der Kathedrale liegt der Place Gutenberg, benannt nach dem Erfinder des Buchdrucks, der einige Jahre in Straßburg lebte. Seine Statue steht im Zentrum des Platzes – ein Ort der Erinnerung an den Beginn des modernen Zeitalters. Für Kinder bietet sich hier ein besonderes Highlight: ein liebevoll restauriertes, historisches Karussell mit nostalgischem Charme. Pferde, Kutschen und kleine Flugzeuge drehen ihre Runden – ein schöner Moment für die Kleinen nach einem ereignisreichen Tag, während die Großen auf einer der Bänke entspannen.