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Von Dr. Lothar Gassmann, Bibelgemeinde Pforzheim https://bibelgemeinde-pforzheim.de/ https://l-gassmann.de/ Unser lieber Bruder und Glaubensvater Walter Schmelzle hat den Herrn Jesus zwar nicht physisch gesehen, aber schon früh seit seiner Bekehrung im Herzen getragen. In den letzten Jahren wurden zwar seine physischen Augen geschlossen (er wurde blind), aber wenn man mit ihm sprach, hatte man den Eindruck, dass seine inneren Geistesaugen ganz weit offen sind und er in inniger Gemeinschaft mit dem Heiland lebt. Für mich war es immer eine Freude, wenn ich Walter und Erna zusammen mit ihrer Pflegerin die letzten Jahre sehen durfte. Wir sind seit 2012 eine nun 14- jährige Wegstrecke zusammen gegangen. Fast von Anfang an waren sie in der Gemeinde dabei. Auch wenn er – wie wir alle –manche Ecken und Kanten hatte, so habe ich Walter und Erna doch als liebevolle und biblisch klarstehende Geschwister kennengelernt. Solange Walter es gesundheitlich konnte, und da war er bereits über 75 Jahre alt, wirkte er bei den Missionseinsätzen auf der Straße mit. Eine besonders extreme Situation werde ich nie vergessen. Bei einem Einsatz im Winter 2012/13 waren Schneestürme angesagt. Alle erklärten mich für verrückt, aber der HERR sagte zu mir, ich solle den Einsatz trotzdem machen. Damals hatten wir als Missionsteam noch kein Zelt, sondern nur einen Tapeziertisch und einen Sonnenschirm. Und so stand ich ganz allein in der Fußgängerzone und das Eis blies mir ums Gesicht. Innerlich betete ich um Helfer – und wer kam? Die Brüder Walter Schmelzle und Rainer Morath, beide in fortgeschrittenem Alter. Rund eine Stunde harrten wir in den sibirischen Verhältnissen aus und gaben manche missionarische Schrift weiter. Das war Walter – er hatte keine Angst, war nicht empfindlich und bekannte sich sogar in Extremsituationen mutig zum HERRN. So ließ er es sich zum Beispiel auch bei der Renovation des Bethauses an der Kronprinzentraße im Sommer 2012 nicht nehmen, mit 75 Jahren aufs Gartendach zu gehen und es zu reinigen. Keiner konnte ihn davon abhalten. Was ich besonders betonen möchte: Ohne Walter gäbe es möglicherweise unser jetziges Bethaus nicht! Er war immer wieder die treibende Kraft, der schon seit 2013 sagte, dass unser Domizil in der Kronprinzenstraße, für das wir durchaus dankbar waren, auf Dauer zu klein ist. Und so schauten Walter, Thomas, ich und einige weitere Geschwister in den Jahren 2013 bis 2015 mindestens ein Dutzend Hallen, Firmen, Industrieetagen, Autohäuser, Kantinen usw. an – immer auf der Suche nach einem großen Gottesdienstsaal und Gruppenräumen. Als wir 2015 endlich etwas hatten, kam die „Flüchtlingskrise“ – und die Stadt machte bezüglich der Thales-Kantine von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch. Aber kurz darauf gab Gott uns durch Herrn Bohner sein elterliches Grundstück. Dort konnten wir in den Jahren 2017-22 unser Bethaus bauen. Beim Baubeginn war Walter 80 Jahre alt. Wie sehr begleitete er den Bau im Gebet mit. Wenn er noch gekonnt hätte, hätte er sicher gern geholfen. Wie freute er sich jedes Mal, wenn er auf den Bau kam und wir ihn – später schon erblindet - durch die entstehenden Hallen führen konnten. Walter liebte seine Frau, seine Kinder, Enkel, Urenkel und Ururenkel. Zusammen mit seiner lieber Erna erzählten sie gerne davon, wie lieb sie ihre über 100 Nachkommen haben, aber auch jeden einzelnen Besucher in der Gemeinde. Wie sehr haben sie ihre Nachkommen im Gebet auf den Händen getragen – auch die, die leider noch fern vom HERRN sind. Mit Walter hat uns ein treuer Beter verlassen Wer tritt an seine Stelle? Alle unter uns, die zu Jesus gehören, dürfen sich darauf freuen, ihn im Himmel wiederzusehen. Lothar Gassmann, 13.2.2026 A.D.