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Der Piz Sol ist ein 2844m Hoher Berg zwischen Weisstannental im Westen, Taminatal im Osten und dem Calfeisental im Süden. Gegen Norden hin fällt der Berg bis ins Sarganserland auf rund 500m Höhe ab. Der Berg ist der Höchste Berg von St. Gallen bzw eigentlich eine Berggruppe aus den Gipfeln Sazmartinshorn (2827 m), Zanaihorn (2821 m), Schwarzen Hörner (2645 m) und Muntaluna (2422 m). Östlich des Gipfel befindet sich der Pizolgletscher. Nach dem 2 Weltkrieg rückte der Berg in den Fokus touristischer Erschliessungsplände. Wir schreiben das Jahr 1954, der Krieg ist noch keine 10 Jahre zu Ende, die Wirtschaft Boomt, der Wohlstand steigt und die Mobilität wächst rasant. Die Bergbahnbranche erlebt nach den schlechten Jahren zwischen 1939 bis 1948 einen zweiten Boom, fast auf jeden Gipfel der Alpen ist eine Bahn geplant. So auch auf den Piz Sol (heute Pizol), Gleichzeitig beginnen zwei unterschiedliche Firmen mit dem Bau einer Bergbahn auf den Pizol und zwar von verschiedenen Seiten. Von Ragaz via Pardiel und von Wangs via Furt. Während die Gesellschaft aus Ragaz auf ein bewährtes Seilbahnsystem, der Zweiseilbahn Typ Wallmannsberger setzt, setzt man in Wangs auf den absolut neusten Schrei, einer Eiseilumlaufbahn mit 4er. Die zweite derartige Anlage in der Schweiz. Das sogenannte System Oehler funktioniert nach dem Mitnehmerprinzip. Die Klemmen befinden sich fix am stetig umlaufenden Förderseil, die Fahrzeuge werden mit Klemmen an die Mittnehmer nicht an das Seil gekoppelt. Im Nachhinein betrachtet hatte Bad Ragaz das bessere Händchen mit dem Seilbahnsystem. 2 Jahre später, 1956 begannen zwei Lehrlinge aus der Region Flums eine Lehre als Mechaniker beim Skiliftproduzenten Walter Städeli in Oetwil. Ihre Namen: Anton Bartholet und Niklaus Wildhaber. Während Wildhaber bei den Seilbahnen blieb, eröffnete Anton Bartholet 1962 eine eigene Mechanikwerkstatt für Landmaschinen in seiner Heimat Flums. Neben der Reparatur und dem Umbau von Landmaschinen bekam er schon im ersten Jahr den Auftrag für die Revision der Klemmen der kuppelbaren 2er Sesselbahn Flumserberge-Maschgenkamm. Bis 1970 gedieh das Geschäft von Anton Bartholet mit seinen Landmaschinen prächtig. Der Durchbruch kam mit der Entwicklung des Bergheuers, einer Heuerntemaschine, welche Modular auf verschiedene Einachsertraktoren aufgesteckt werden konnte. Mit den grösser werdenden Auftragsbücher stieg auch der Personalbestand. 1970 stiess Niklaus Wildhaber wieder zu Bartholet. Die Maschinenbaufirme erweiterte das Portfolio auf Seilbahnen. Zur gleichen Zeit war man am Piz Sol nicht ganz zufrieden mit der technischen Erschliessung, OK, nur einer der beiden Gesellschaften war nicht zufrieden. Das System Oehler bewährte sich nicht. Zu kompliziert, zu anfällig, zu Wartungsintensiv. Man befasste sich schon nach 10 Jahren Betrieb mit einem Ersatz. Dieser wurde 1975 realisiert. Und jetzt schlug die Geburtsstunde der Bartholet Seilbahn. Ahh und jetzt ist auch klar, wieso die BMF Skilifte teilweise denen von WSO so ähnlich sehen. Die zu ersetzende Bahn wanderte nicht in den Hochofen, sondern wurde demontiert, nach Flums transportiert und bekam dort ein zweites Leben eingehaucht. Aus der Pizol Seilbahn entstand die erste Seilbahn welche Jahrelang als System Wildhaber bezeichnet wurde. Die Ausgangslage war eine Occasions Seilbahn, der Einsatzort, Kleine Seilbahnbetriebe, Berggasthöfe, Alpen, usw. Man nehme die Stützen einer Umlaufbahn, Sessellift Kabinenbahn usw. Montiere ein Umlenkrad am Berg, am Besten in Seilneigung damit nicht grosse Ablenkwinkel entstehen und viele Stützen gesetzt werden müssen, Montiere einen einfachen Antrieb, vornehmlich aus Occasionsteilen der abgebrochenen Seilbahnen, hänge an das Seil ein oder 2 Kabinen, ebenfalls aus der Wiederverwertung und lasse die Bahn als Pendelbahn weider fahren. Die erste Bahn war die Seilbahn zwischen Saxli und Schönhalden am Flumser Kleinberg, welche heute noch besteht. Mit den Jahren entstanden immer neue solche Bahnen, Hinterspina, Sanetsch, Alp Gschwänd, Gsteig, Lumino, usw. Fast immer auf Basis von Occasion Bahnen. Auch andere Hersteller kopierten dieses Konzept, Streiff, Doppelmayr und sogar WSO selber. Aber wie kommen wir jetzt nach Staubern? Die Staubernkanzel 1861müM ist ein Bergrücken im Alpstein zwischen Sennwald im St. Gallischen Rheintal und dem Sämtistal Appenzell Innerrhoden. Seit 1930 gibt es ein Berghaus auf dem Staubern. 1751müM. Von diesem hat man einen grandiosen Ausblick auf den Säntis, Rheintal, Vorarlberg und das Toggenburg. 1964 wurde eine kleine Transportseilbahn von Sämtis zum Berghaus gebaut um diesen einfacher mit Esswaren und Getränken zu versorgen. im Jahre 1979 wurde eine neue Seilbahn gebaut von Frümsen-Staubern, direkt aus dem Rheintal. Der Auftrag dafür erhielt Bartholet mit seiner Wildhaber Seilbahn. Da am Flumser Kleinberg noch nicht alles Material vom Piz Sol verbaut wurde, blieb man auch in Frümsen der Linie treu. Die Anlage besteht zu 80% aus Recycelten Bauteilen vom Pizol.