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Die Sandburg (Walzer) Ein jeder bewahrt tief im Herzen den Ort, Die Stütze, den Stolz und die Ehre. Der eine strebt hoch durch sein geistiges Wort, Der andre durch Macht und Karriere. Ein dritter ist still, nur von Güte bewohnt, Im Lichte der Wärme geborgen. Und jeder glaubt fest, dass er sicher dort thront, Beschützt vor den Nöten von morgen. .. Doch dann dreht im Walzer sich jene Figur, Die langsam den Schutzwall durchdringt. Ihr Blick ist wie Gift auf der eisernen Spur, Doch süß wie ein Honiglied klingt. Du gabst ihr die Schlüssel, du strahlst wie ein Kind, Die Falle aus Stahl nicht erkennend. Bist Schatten im Schattenreich, taub und so blind, Dein Schicksal beim Namen nicht nennend. .. Ach, dieses Gift — so unsichtbar und schwer! Dein Fundament ist nun brüchig und leer... Granit ist zerbrochen, dein Kern ist dahin, Verraten, entwaffnet, ganz ohne Gewinn. Du suchst nach der Liebe zu Füßen der Not, Vergessen, dass du bist dein eigener Gott. .. Dann folgt die Zwietracht, ein künstlicher Streit, Ein Schlag — und der Himmel zerbricht. „Dein Werk ist nur Staub, du bist Kleinlichkeit!“ — Schreit sie dir voll Zorn ins Gesicht. In Trümmern dann stehst du, von Tränen benetzt, Die Schultern so müde und schwer. Dein Stolz und dein Reich sind auf ewig verletzt, Nur Schatten und Kerzen sind leer. .. „Vergib mir... im Zorn bin ich dumm... war nicht böse...“ — Und wieder beginnt das berauschende Getöse. Doch du bist Figur nur, am Faden ein Knecht, Gefangen im Käfig, dem Wort-Geflecht. Ihr Wesen: ein Windspiel im tobenden Sturm, Wo Logik ertrinkt unterm Wahnsinns-Turm. .. Du dachtest an Früchte, den Markt und den Preis, An Mandarinen — so „teuer“ erkauft. Du holtest sie sündig, ein Knecht im Geheis, Während Gier sie im Innern versauft. Es liegt nicht am Preis und am Aussehen dort — Nur daran, wie tief du dich bückst. Nur der ist der Herr, wer an jedem Ort Den Geist vor dem Sklaventum schützt! ... Wer selbst nicht erkennt, was sein Innerstes will, Darf niemals dein Richter nun sein! Das Meer mag nun toben, der Markt sei nicht still — Nur Selbstmacht, die macht dich nun rein! Die Sucht schmilzt dahin wie im März nun der Schnee, Ein nüchternes Licht strahlt nun hell in der Höh’. Zu Ende das Rennen, das bittere Weh — Du bist frei! Du bist Licht!