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0:41 Der Flüchtlingspakt zwischen EU und Türkei / Flüchtlingsströme - Neue Routen 3:22 Karl Kopp zur Lage der Einwohner und Flüchtlinge in Griechenland 7:49 Männer in 'Frauenberufen' / Adam, Eva und die Gene Mann als Tagespfleger - ein seltener Anblick Zementiertes Männerbild Männer haben Rollenbilder stärker verinnerlicht Männer wählen nur selten einen typischen "Frauenberuf" wie Erzieher. "Junge Männer haben große Sorge, ihr Männerbild zu verlassen", sagt der Jugendforscher Klaus Hurrelmann. Während unter den jungen Frauen nur 20 Prozent dem traditionellen Rollenbild folgen, sind es bei den Männern 60 Prozent. "Die jungen Männer sind anfälliger für Klischees", so Hurrelmann. Sie fürchteten vor allem, unter Gleichaltrigen als "unmännlich" zu gelten. Außerdem sei die traditionelle Vorstellung, später als Mann die Familie ernähren zu müssen, noch weit verbreitet. Daher orientierten Männer sich bei der Berufswahl stärker als Frauen am Gehalt. Nur langsam steigt der Anteil männlicher Erzieher Die Initiative des Familienministeriums gemeinsam mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) "Mehr Männer in Kitas" lief Ende 2013 aus. Es sind mehr Männer in Kitas beschäftigt als zu Beginn des Projektes. Doch die absoluten Zahlen sind weiter niedrig. 2010, zum Start der Initiative, waren deutschlandweit 377.000 pädagogische Fachkräfte in Kitas beschäftigt, 10.000 davon waren männlich (Anteil: 2,65 Prozent). 2012 war die Zahl auf bundesweit gut 13.000 Männer gestiegen. Das entspricht 3,17 Prozent, auch wenn es regional große Unterschiede gibt. Mehr als drei Jahre lang wurde in 16 Modellprojekten in 13 Bundesländern für mehr Männer in Kitas geworben. Kitas haben sich beispielsweise auf Berufsmessen und Schulen vorgestellt, ihre Türen für Schülerpraktikanten geöffnet und neue Ausbildungswege eröffnet. Problematisch sei das schlechte Image des Erzieherberufs, sagen die Koordinatoren der Modellprojekte. Eine niedrige Bezahlung, Vorurteile und schlechte Möglichkeiten zum Quereinstieg machten den Beruf unattraktiv. Laut Jens Krabel von der bundesweiten Koordinationsstelle habe sich während des Projektes außerdem herausgestellt, dass Männer sich teilweise mit dem pauschalen Verdacht konfrontiert sehen, potenzielle Missbrauchstäter zu sein. Manche Erzieher trauten sich kaum, ein Kind auf den Schoß zu nehmen - aus Angst, in Verdacht zu geraten, bestätigt Peter Grundler, der die Modellprojekte in Nürnberg koordinierte. Nun gibt es zahlreiche Broschüren, die erklären, wie ein Erzieher oder seine Kollegen sich verhalten können, wenn ein Verdacht besteht. Das Thema müsse weiter mit Eltern, Kollegen und Kindern besprochen werden. Aber: Vielerorts sind Arbeitskreise für männliche Erzieher, Väterstammtische und andere Netzwerke zum Austausch zwischen Männern entstanden, die auch nach dem Ende des Projektes bestehen bleiben. Die Modellprojekte haben wichtige Impulse für die Arbeit von Männern in Kitas geliefert, da sind sich die Beteiligten einig, doch es bleibt viel zu tun. Dorothea Herweg, Projektleiterin im Diözesan-Caritasverband Köln, sagte: "Veränderungsprozesse brauchen einen langen Atem, aber letztlich führen auch kleine Schritte zum Ziel". 14:36 Genderfrage bei Kindern - Weder "er" noch "sie" Vielfältige Puppen im Egalia-Kindergarten Die Sprache der Erzieher ist geschlechtsneutral Im Stockholmer Kindergarten "Egalia" versuchen die Erzieher, alle Kinder gleich zu behandeln - ganz ohne Geschlechterstereotype. Die Plätze dort sind begehrt. 20:13 Piadin / Nitrat - Problem statt Lösung Piadin kann ins Trinkwasser gelangen Stickstoffstabilisator Piadin in der Kritik Eigentlich sollte Piadin die Nebenwirkungen von organischer Düngung verringern. Aber jetzt steht die Chemikalie in Verdacht, selbst Schaden anzurichten und das Grundwasser zu verseuchen. Darauf weist der Deutsche Bund der Wasserwirtschaft hin. Auch das Umweltbundesamt warnt vor der chemischen Substanz, da ihre Hauptbestandteile Triazol und Methylpyrazol sehr wasserlöslich sind. Dadurch gelangen sie ins Wasser und verteilen sich in der Umwelt - negative Folgen daraus sind noch nicht erforscht, aber zu erwarten. Wasserwerke üben ebenfalls Kritik: "Wenn sich herausstellt dass Bestandteile von Piadin ins Grundwasser gelangen und dort gewässerbelastend wirken, dann ist es natürlich eine völlige Nullnummer, dann ist es kontraproduktiv", so Egon Harms vom Wasserwerk Oldenburg. Das aber nehmen sich die wenigsten Landwirte zu Herzen – viele verwenden Piadin bereits und ignorieren die Risiken. Die chemische Substanz wird als "Stickstoffstabilisator" in die Gülle gegeben. Sie neutralisiere den Stickstoffüberschuss und unterstütze zudem das Pflanzenwachstum – damit werben die Hersteller.