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Georg Philipp Telemann (1681-1767) Der Harmonische Gottesdienst Kantate. Am ersten Pfingstfeiertage Zischet nur, stechet, ihr feurigen Zungen (TWV 1:1732 ) (Apostelgesch. 2, 1 ff.) Klaus Mertens, Bariton Il Concertino Köln Arie: "Zischet nur, stechet, ihr feurigen Zungen" 0:00 Rezitativ: "Als dort der Jünger Schar" 4:38 Arie (Vivace): "Der Himmel ist nicht ohne Sterne" 7:00 Arie Zischet nur, stechet, ihr feurigen Zungen, blecke mit erhitzter Wut, Scorpionengleiche Brut! Eure Lippen, freche Rotten, die der Unschuld lästernd spotten, melden selbst, zu eurem Hohne, was euch für ein Geist bewohne; welche Glut euch in Mund und Herz gedrungen. Rezitativ Als dort der Jünger Schar in Einmut beieinander war, ward Gottes Geist in einer zungengleichen Flamme an jedem sichtbar offenbart; man predigt darauf nach andrer Zungen Art, man rühmt, man preist des großen Gottes große Taten, die Hörer stehn verwundrungsvoll, man spüret ein verwirrtes Fragen und jeder forscht, was dieses werden soll. Inzwischen meldet sich zugleich ein andrer Geist, der sich zwar nicht wie jener sichtbar weist, doch macht er gleichfalls sich durch seiner Knechte Mund mit feurigen geschärften Zungen kund. Die Wirkung aber zeigt, woher sein Ursprung stamme: Er läßt sich nicht durch Jauchzen, Preisen, Lehren, nein, nur mit Lästerworten hören, er spottet jenes Wunderscheins und ruft den Jüngern nach: Sie sind voll süßen Weins. So gehets insgemein, was Großes wird nicht ohne Mißgunst sein. Doch müssen die der Lästrer Spott ertragen, die Gottes Geist so augenscheinlich treibt; was soll den ich mich viel beklagen, wenn sich ein Frevler auch an meinem Wandel reibt? Ich will mich williglich bequemen, auch diese Last auf mich zu nehmen. G´nug, kann ich dich bei mir, o Geist der Wahrheit, wissen, so wird der Lügengeist doch endlich schweigen müssen. Arie (Vivace) Der Himmel ist nicht ohne Sterne und Gottes Geist nicht ohne Trost. Spricht dessen Zeugnis mich zufrieden, so wird kein Lästrer mich ermüden und wär´ er noch so sehr erbost.