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Glänzender Besuch in Deutschland: Eine überlebensgroße, golden schimmernde Statue des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan ist in der Nacht zu Dienstag auf dem Wiesbadener Platz der Deutschen Einheit enthüllt worden. Im Rahmen der Wiesbaden Biennale, die traditionell gern provoziert, wurde die etwa vier Meter hohe Statue von Biennale-Künstlern aufgestellt. Den Betrachter beschleicht ein Gefühl des Schon-mal-Dagewesenen: Erdogans Pose erinnert an die ikonenhafte Statue des ehemaligen irakischen Diktators Saddam Hussein, die mit Einmarsch der Amerikaner in Bagdad vor den Augen der Fernsehzuschauer in der ganzen Welt vom Sockel gehoben wurde. Soll das ein Ausblick auf sich wiederholende Geschichte sein? Die Meinungen sind gespalten. Uwe Eric Laufenberg, der Intendant der Wiesbadener Biennale, mischt sich unter das Laufpublikum und diskutiert freundlich mit: "Es ist auf alle Fälle in Ordnung, Erdogan als eine kontroverse Figur zu begreifen und über die man hier in diesem Land sehr wohl diskutieren darf. Dass man das in anderen Ländern nicht darf, ist sehr bedauernswürdig, hier in diesem Land kann man über diese Statue und auch über diesen Mann diskutieren," sagte Laufenberg am Dienstag. Ein schaulustiger Passant findet die Kunstaktion nicht in Ordnung. "Für mich ist das keine Kunst, das ist eine Provokation, und das spaltet nur das gute Verhältnis zwischen den Türken und den Deutschen", ärgert sich Dieter Laun. Bereits die Diskussion um die deutschen Fußballnationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan, die sich mit Erdogan fotografieren ließen, hatte eine Rassismus-Debatte in Deutschland entfacht und das Verhältnis deutscher und türkischstämmiger Bürger in Deutschland infrage gestellt. Anwohner staunen, Schaulustige machen Selfies mit der güldenen Statue und Passanten diskutieren mit erhitzen Gemütern. Samet Ayyildiz ist begeistert von der Statue, da er, aus der Türkei stammend, Erdogan als seinen Präsidenten anerkennt. Ein deutscher Schaulustiger, Werner Starosta, hält dagegen und beschimpft Erdogan als Diktator. "Das ist keine Meinung, das ist Provokation. Das ist ein Mann, der hat wirklich Hunderte von Menschen auf dem Gewissen", ereifert sich Starosta. Die Biennale Wiesbaden steht in diesem Jahr unter dem Motto "Bad news"- schlechte Nachrichten. Wer sich die Statue noch anschauen will, sollte sich beeilen. Die Biennale läuft zwar noch bis zum 2. September, doch wenn die provokante Statue eine Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit hervorruft, kann es sein, dass sie vorzeitig abgebaut wird. Polizisten von einer Polizeiwache in unmittelbarer Nähe sorgen derzeit noch für Ruhe. In eigener Sache: Wegen des hohen Kommentaraufkommens können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen. Danke für Eurer Verständnis - das WELT-Team Die WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg Die Top-Nachrichten auf WELT.de https://www.welt.de/ Die Mediathek auf WELT.de https://www.welt.de/mediathek/ Besuche uns bei Facebook / welt Folge uns auf Twitter / welt Besuche uns auf Instagram / welt Help us caption & translate this video! https://amara.org/v/kyjw/