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Der illegale Handel mit exotischen Tieren – ein globales Verbrechen mit Wurzeln in Indonesien Der illegale Handel mit Wildtieren zählt heute zu den lukrativsten organisierten Verbrechen weltweit – gleichauf mit Drogen- und Menschenhandel. Besonders betroffen ist Indonesien, ein Land mit einer der artenreichsten Faunen der Welt. Schätzungen zufolge ist der illegale Wildtierhandel dort über eine Milliarde US-Dollar jährlich wert Indonesien dient dabei nicht nur als Herkunftsland, sondern auch als Drehscheibe für den internationalen Schmuggel. Die geografische Struktur mit über 17.000 Inseln, unzähligen Häfen und schwer kontrollierbaren Küstenlinien macht es Schmugglern leicht, Tiere unbemerkt außer Landes zu bringen2. Besonders betroffen sind Reptilien, Vögel, Affen und seltene Amphibien, die oft unter grausamen Bedingungen gefangen, transportiert und verkauft werden. Die Reptilienmesse in Hamm – ein europäischer Umschlagplatz Ein Teil dieser Tiere landet auf der Reptilienbörse in Hamm, einer der größten Veranstaltungen ihrer Art in Europa. Hier treffen sich Züchter, Händler und Sammler aus aller Welt. Obwohl die Messe offiziell nur den legalen Handel erlaubt, wurde sie in der Vergangenheit immer wieder mit dem illegalen Wildtierhandel in Verbindung gebracht. Tierschutzorganisationen kritisieren, dass dort auch gefährdete Arten angeboten werden, deren Herkunft oft nicht eindeutig nachvollziehbar ist. Dr. Mark Auliya – Wissenschaft im Einsatz gegen Wildtierkriminalität. Der deutsche Herpetologe Dr. Mark Auliya ist eine der führenden Stimmen im Kampf gegen den illegalen Reptilienhandel. Seit Jahren forscht er zu den Handelswegen, dokumentiert Fälle von Wilderei und arbeitet mit internationalen Behörden zusammen, um Schmuggelnetzwerke aufzudecken. Auliya warnt vor der Zerstörung ganzer Populationen, insbesondere von Arten, die nur in kleinen Gebieten vorkommen – sogenannte endemische Arten. Seine Studien zeigen, dass viele Tiere aus Indonesien über verschleierte Handelswege nach Europa gelangen – oft mit gefälschten Papieren oder unter dem Deckmantel der Nachzucht. Fazit: Ein globales Problem braucht globale Lösungen Der illegale Handel mit exotischen Tieren ist ein komplexes, grenzüberschreitendes Problem, das nur durch internationale Zusammenarbeit, strengere Kontrollen und Aufklärung bekämpft werden kann. Wissenschaftler wie Dr. Auliya leisten dabei einen unverzichtbaren Beitrag – durch Forschung, Aufklärung und politischen Druck. Eine Produktion des ZDF.