У нас вы можете посмотреть бесплатно Die physikalische Festlegung des Tempos ist unmusikalisch. Musikalisches Tempo folgt keinem Metronom или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
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Tagesprise Nr. 284: Das Tempo ist die Bedingung, die alle Erscheinungen im Jetzt zusammenschließt — in einmaliger Weise, unter immer einmaligen Bedingungen. In der Vorstellung mag es vollkommen klar sein, aber ist es dann auch frei von routinierten Prägungen? Und falls ja, so ist die Vorstellung doch nie ein diktatorisch Durchzusetzendes, sondern bedarf der Flexibilität, sich im Zusammentreffen mit der klingenden Realität zu etwas immer einzigartig Neuem zu verbinden. Davon abgesehen haben a) große Komponisten hemmungslos gegen die eigenen Vorgaben physikalischer Definition verstoßen und gingen b) die Metronome noch zu Zeiten von Wagner, Brahms und Tschaikowsky völlig verschieden, waren nicht geeicht, wie der berühmte Brief Robert Volkmann 1874 an den Grafen Zichy beweist, in welchem Volkmann sich weigert, eine verbindliche Metronomangabe mitzuteilen, wo doch was auf dem einen Metronom richtig ist, auf dem anderen falsch sein kann. Das führt also zu nichts als zu dogmatisierten Irrtümern. Wer in Kenntnis dieser Fakten heute noch ans Metronom bei Beethoven glaubt, ist ein Realitätsverweigerer. ask@christophschlueren.com