У нас вы можете посмотреть бесплатно Solo Recital - Music by Bach Ysaye and Ligeti или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
"Eupen Klassik" - Concert of 5th March 2023 in Eupen, Belgium Program: Eugène Ysaye, Sonata for Cello Solo in C minor 0:00 - Lento e molto sostenuto 5:14 - Poco allegretto e grazioso 8:20 - Adagio-Lento 9:47 - Allegro Tempo fermo J.S. Bach, Cello Suite Nr. 4 in Eb major 14:12 - Courante 17:50 - Sarabande 22:06 - Bourrée I & II György Ligeti, Sonate for Solo Cello 27:18 - Dialogo 31:19 - Capriccio Eugène Ysaÿes Cellosonate op. 28, geschrieben 1 Jahr nach den 6 unbegleiteten Violinsonaten von 1923, ist im Gegensatz zu den Stücken für Violine relativ unbekannt geblieben. Dennoch besitzt sie die gleichen überragenden musikalischen Qualitäten und auch hier schöpft Ysaÿe die technischen Möglichkeiten des Instruments in einem spätromantischen Idiom voll aus. Im ersten Satz wird der dunkle Ton, der sich durch das gesamte Werk durchzieht, angegeben. Dieser Satz, solemnisch und düster, ist eindeutig vom barocken Stile inspiriert, jedoch harmonisch recht fortgeschritten. Der zweite Satz wird von zwei Pizzicato-Akkorden eingeläutet, die im Laufe des Satzes immer wieder auftauchen. Dieses Scherzo weist einen leichtfüßigen Rhythmus auf, wobei die Pizzicati zwischen den tänzerischen Abschnitten erklingen. Das darauffolgende Adagio verdient es kaum, als eigenständiger Satz bezeichnet zu werden: Es ist sehr kurz und nur durch eine Fermate vom Scherzo getrennt, es ist eher eine Solokadenz. Der vierte Satz, Allegro - Tempo ferme, bewegt sich schließlich in einem schnellen Tempo glanzvoll virtuos, doch die voneinander abgesetzten Elemente und die schwankende Tonalität vermitteln einen Eindruck von Instabilität, während sich das Werk seinem Ende nähert. Johann Sebastian Bachs Cello Suites gehören zu den am öftesten gespielten Stücken für das Cello. Die sechs Cellosuiten folgen einem Weg von der Einfachheit zur zunehmenden Virtuosität. In den ersten drei Suiten konnte der Cellist eine relativ hohe Anzahl offener Saiten spielen, was eine hohe Resonanz erzeugte und die Töne frei erklingen ließ. In dieser vierten Suite ist der Klang viel dunkler und weniger hinaustragend durchaus auch aufgrund der Tonalität von Es-Dur. Sie ist jedoch weder düster und verzweifelt noch voll offener Freude und extrovertiert. Sie befindet sich zwischen den Welten, philosophisch und kontemplativ, ohne dass die Stimmung wirklich elegisch wird, voller Tiefe und Harmonie und stets expressiv. Die Sonate für Cello Solo von György Ligeti, geschrieben zwischen 1948 und 1953 ist, trotz seiner nur zwei Sätzen, ein facettenreiches Werk mit vielen technischen Schwierigkeiten und verschiedenster Klangfarben. Der erste Satz ist ein langsamer Dialog zwischen einem Mann und einer Frau, durchaus inspiriert von modalen osteuropäischen Folksmelodien. Dieses Stück war ein Geschenk von Ligeti an seine heimliche Geliebte, die Cellistin Annuss Virány, jedoch ohne dass es je von ihr gespielt wurde. Der zweite Satz, der 5 Jahre geschrieben wurde, ist ein virtuoses und technisch anspruchsvolles Capriccio. Hier kommen verschiedene Welten zum einen des Geigenvirtuosen und Komponisten Nicolo Paganini, zum anderen der Musik von Bela Bartok zusammen. Aufgrund der Zensierung durch den Komponistenverband der Sowjetunion wurde das Werk lange Zeit weder aufgeführt noch anderweitig veröffentlicht und tauchte erst in den 1980er Jahren wieder auf, hat sich jedoch seither in dem Standard-Cellorepertoire eingefunden.