У нас вы можете посмотреть бесплатно Kalavrita - 60 Jahre nach dem Massaker (Griechenland) или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
"Kalavrita - 60 Jahre nach dem Massaker" "Wir wollen diese Geschichte immer wieder erzählen" Film WDR 2003 von Marianthi Milona und Pagonis Pagonakis. Aufnahme: BR-Alpha 22.11.2010. "Am 13.12.1943 erschossen deutsche Soldaten der 117. Jägerdivision in einer "Vergeltungsaktion" die männliche Bevölkerung der griechischen Provinzhauptstadt Kalavrita, der umliegenden Dörfer und die Mönche des Dorfes Agia Lavra in einer fünfstündigen Massenexekution. Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges nehmen die Einwohner des in Südgriechenland gelegenen Ortes Kalavrita an einer ganz besonderen Zeremonie teil. Einer Zeremonie wider des Vergessens. Jedes Jahr am 13.12., dem Jahrestag des Massakers, ziehen alle Bewohner Klavritas in einer großen Prozession von der Stadt hinauf, zum nahe gelegenen Hügel, dort wo die Exekution stattgefunden hat. Bis heute hat die Bundesrepublik Deutschland die geforderten Reparationszahlungen der griechischen Opfer nicht anerkannt, noch gab es große finanzielle Unterstützung und Wiedergutmachung für das erlittene Unheil." Wikipedia: Massaker von Kalavryta Während der deutschen Besetzung Griechenlands im Zweiten Weltkrieg nahmen Partisanen der Griechischen Volksbefreiungsarmee ELAS Mitte Oktober 1943 rund 80 deutsche Soldaten fest. Die Partisanen hatten im Raum Kalavryta eine starke Position, obwohl die überwiegend konservativ eingestellte Bevölkerung ihnen gegenüber als distanziert galt. Es ist aus den zahlreich vorhandenen Dokumenten der Wehrmacht nicht feststellbar, ob die Forderung der Partisanen nach Austausch der gefangenen Soldaten gegen griechische Geiseln in deutscher Hand ernsthaft erwogen wurde. Ende November war der Befehl für das „Unternehmen Kalavrita“ (Vernichtung der „Banden“ – meint: Partisanen – und eine Vergeltungsaktion) schon ergangen. Die folgenden vermehrten Truppenbewegungen in das Gebiet von Kalavryta konnten den Partisanen nicht entgangen sein. Am 7. Dezember, rund zwei Monate nach der Gefangennahme, wurden die deutschen Soldaten getötet und am 8. Dezember von den Besatzern aufgefunden. Daraufhin erging der Befehl zur „schärfsten Form der Sühnemaßnahmen“. Die unter dem Kommando des Generalmajors Karl von Le Suire stehende 117. Jäger-Division begann am folgenden Tag, dem 9. Dezember, mit der Zerstörung von Kalavryta und 25 Dörfern. Auch das oben genannte Nationalheiligtum Kloster Agia Lavra wurde völlig zerstört (was die Empörung der Griechen noch steigerte und bis heute nachwirkt). Am 13. Dezember wurden alle Dorfbewohner zur Schule befohlen; Frauen und Kinder dort eingesperrt und die Schule angezündet. Aus ungeklärten Umständen konnten die Frauen und Kinder entkommen.[2] Die Männer im Alter von 15 bis 65[3] wurden oberhalb des Ortes geführt und dort mit Maschinengewehrfeuer erschossen. 13 Männer überlebten das Massaker, weil sie von den Deutschen für tot gehalten wurden. Der Ort wurde in Schutt und Asche gelegt. Ermittlungen: Der Jurist Norman Paech schrieb 2000: „Trotz Hunderten von Ermittlungsverfahren wurde wegen Kriegsverbrechen in Griechenland nur ein Hauptverfahren vor dem Landgericht Augsburg eröffnet. Es ging um die Erschießung von sechs Zivilisten auf Kreta. Das Gericht übernahm den Standpunkt der Wehrmacht, (…), so qualifizierte das Landgericht diese Hinrichtungen als ‚völkerrechtliche Notwehr‘ und sprach den angeklagten Hauptmann frei ... Alle Bundesregierungen einschließlich der jetzigen haben sich bisher geweigert, mit der griechischen Regierung in Verhandlungen über die ungelöste Frage der Entschädigung für die Opfer der damaligen Massaker einzutreten.“ Am 4. April 2000 besuchte der deutsche Bundespräsident Johannes Rau Kalavryta und legte am Mahnmal einen Kranz nieder.