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🏰 Ungarns Wahrzeichen entdecken: Die beeindruckende Matthiaskirche Die Matthiaskirche steht im historischen Burgviertel (Várnegyed) auf der Budaseite von Budapest, unmittelbar neben der Fischerbastei am Dreifaltigkeitsplatz (Szentháromság tér). Sie zählt zu einem der markantesten gotischen Bauwerke Ungarns und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbe-Gebiets “Budapest, einschließlich der Ufer der Donau, das Burgviertel und die Andrássy-Straße”. Auch wenn wir normalerweise für Gotteshäuser keinen Geld für den Eintritt zahlen, haben wir es hier doch gemacht. Die 8 Euro finde ich fair für das, was man sieht. Man hat neben dem Innenraum der Kirche auch die Möglichkeit, das Museum in einzelnen Räumen zu sehen. Eine zeitliche Reservierung gab es bei uns nicht, einfach die Karten kaufen und rein in die Kirche. Fotografieren und Filmen ist erlaubt, , was mich auch sehr freute. Beim Museum habe ich auch einige Erklärungsschilder abgefilmt. Wen der Text interessiert, hält das Video an und liest es sich durch. Geschichte & Bedeutung Frühzeit & mittelalterliche Gründung • Der Legende nach wurde an dieser Stelle bereits im Jahr 1015 eine erste Kirche errichtet, gewidmet Maria (Kirche Mariä Himmelfahrt). • Jedoch existieren für diese Frühphase kaum gesicherte Belege, und das Gebäude wurde im Mongolensturm (1241) zerstört. • In der Mitte des 13. Jahrhunderts begann man unter König Béla IV mit dem Wiederaufbau – ein gotischer Bau mit drei Kirchenschiffen wurde errichtet. Blütezeit & Umgestaltung • Unter König Matthias Corvinus (15. Jh.) erhielt die Kirche ihren heutigen Namen und wurde vielfach umgestaltet – z. B. errichtete man den Südwest-Glockenturm. • Während der türkischen Besatzung (16.–17. Jh.) wurde die Kirche zur Moschee umgebaut: liturgische Ausstattung entfernt, Wände verputzt, gotische Elemente verloren. • Nach der Rückeroberung von Buda 1686 kam die Kirche den Jesuiten und man führte barocke Umbauten durch. Viele originalgotische Strukturen fielen der Renovierung zum Opfer. Neugotik & Restaurierung • Zwischen 1874 und 1896 leitete der Architekt Frigyes Schulek eine umfassende Wiederherstellung ein, die darauf abzielte, den gotischen Charakter wiederherzustellen – mit komplementären Ergänzungen und neuen Gestaltungselementen. • Schulek entfernte barocke Zusätze, „befreite“ das Gebäude aus umgebenden Strukturen und brachte neue gotische Details wie das ornamentierte Dach, Dachziegel mit Zsolnay-Kacheln und filigrane Verzierungen an. • Die Restaurierung war abgeschlossen in den 1890ern, und die Kirche wurde zum Symbol für den neugotischen Stil in Ungarn. Neuzeit & Nutzung • Die Matthiaskirche war Krönungskirche für mehrere ungarische Könige, z. B. Franz Joseph I. 1867 und Karl IV. 1916. • Im Zweiten Weltkrieg wurde das Bauwerk stark beschädigt; Restaurierungen zogen sich über Jahrzehnte hin. • Seit 1999 gehört es offiziell wieder der katholischen Kirche. In den 2000er Jahren wurden große Renovierungen durchgeführt. • Heute beherbergt sie auch ein Kirchliches Kunstmuseum (Ecclesiastical Art Museum) mit mittelalterlichen und sakralen Kunstwerken, Reliquien, Kopien der ungarischen Krönungsjuwelen etc. Architektur & Ausstattung Äußeres Erscheinungsbild • Der Stil ist Neo-Gotik, stark von gotischen Bauelementen inspiriert, aber mit restauratorischen Ergänzungen aus dem 19. Jahrhundert. • Besonders auffällig: das farbige Zsolnay-Dach mit auffälligen geometrischen Mustern – ein Markenzeichen der Kirche. Hungary • Filigrane Steinmetzarbeiten, spitze Fenster, Strebepfeiler und reich verzierte Portale prägen das äußere Erscheinungsbild. Innenraum & Kunst • Die Innenräume zeigen beeindruckende Wandmalereien, farbige Glasfenster und kunstvoll gestaltete Altäre. • Manche Wände und Decken enthalten allegorische Szenen, biblische Motive und geometrische Ornamente teilweise mit maurischen Einflüssen. • Die Kanzel (Pult) wurde 1890–1893 im neoromanischen Stil entworfen, mit Schnitzarbeiten und ikonografischen Darstellungen der Evangelisten und Kirchenväter. • In der Krypta und im Museumsteil können Besucher mittelalterliche Relikte und sakrale Kunst bewundern. Bedeutung & Erlebnisse • Die Matthiaskirche ist nicht nur ein religiöses Zentrum, sondern ein Symbol nationaler Identität, Kunst und Geschichte. • Die kirchliche Architektur erzählt zugleich von wechselnden Herrschern, Kriegen, kulturellen Einflüssen (gotisch, barock, islamisch) und der Wiederentdeckung mittelalterlicher Wurzeln. • Wegen ihrer prominenten Lage neben der Fischerbastei bietet sie atemberaubende Ausblicke über die Donau und Pest. • Für Besucher: eine Mischung aus spirituellem Erlebnis, architektonischem Staunen und Geschichtsunterricht in Stein. • Kamera: DJI Osmo Pocket 3 Erfassungsdatum: September 2025 Wetter: ☀️ 28°C