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V.5-6a: „Denn als wir im Fleisch waren, da waren die sündigen Leidenschaften, die durchs Gesetz geweckt wurden, kräftig in unsern Gliedern, sodass wir dem Tode Frucht brachten. Nun aber sind wir vom Gesetz frei geworden und dem gestorben, was uns gefangen hielt“ → Inwieweit verändert sich ein Mensch spürbar und sichtbar, wenn er gläubig wird? Ist solche Veränderung der erwartbare Normalfall oder eher ein besonderer Fall? → Was ist mit Menschen, die schon im Glauben aufgewachsen sind und nie einen „Herrschafts-Wechsel“ aus dem Reich von Tod und Sünde hin zu Jesus bewusst erlebt haben? → Was genau verstehst du unter „Nun aber sind wir frei“, wenn wir andererseits (so sagen wir es zumindest) in bestimmter Hinsicht doch immer Sünder bleiben? V.6b: „sodass wir dienen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens.“ → Welchen Idealen oder Regeln folgst du ohne Buchstabe, aus einer inneren Motivation oder Einsicht heraus, obwohl sie nicht verlangt und kontrolliert werden? Welchen folgst du dagegen eigentlich nur aus äußerer Motivation, also um „keinen Ärger zu bekommen“? → Hat der Geist Jesu deiner Erfahrung nach so durchschlagende Wirkung, dass Menschen ihm ohne Vorschriften trotzdem beständig folgen? ( → Inwieweit ist der Kontrast „Buchstabe vs. Geist“ eigentlich sinnvoll und inwieweit überspitzt? )