У нас вы можете посмотреть бесплатно Antimuslimischer Rassismus - Erklärfilm или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Der Animationsfilm „Was ist antimuslimischer Rassismus“ schafft einen multimedialen thematischen Zugang für Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit, Multiplikator:innen und alle Interessierten. Abstrakte Begriffe und Konzepte aus dem rassismuskritischen Themenfeld werden griffig erläutert und anhand von Beispielen zugänglich dargestellt. Mehr Infos und Handlungempfehlungen erhalten Sie im E-Learning Kurs auf www.antimuslimischer-rassismus.de Der Animationsfilm wurde entwickelt von ZEOK e.V., der aej e.V. sowie ihren Kooperationspartnern - die Muslimische Jugend in Deutschland e.V. sowie die Koptisch-Orthodoxe Jugend in Deutschland e.V. Besonderer Dank gilt der Agentur FLMH für die Produktion sowie Soufeina "Tuffix" für die Illustrationen. Der Clip entstand im Rahmen der Arbeit im bundesweiten Kompetenznetzwerks zur Prävention von Islam- und Muslimfeindlichkeit, welches vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert wird. ********************************* Was ist antimuslimischer Rassismus? Antimuslimischer Rassismus ist die Diskriminierung von Menschen, die anhand ihres Erscheinungsbildes oder Namens als muslimisch gelesen werden. Ob sie wirklich muslimisch sind, ist dabei egal. Der Begriff „Rassismus“ ist deshalb richtig, weil hier aufgrund einer Religionszugehörigkeit eine einheitliche Gruppe konstruiert wird – die es aufgrund von Religion genauso wenig gibt wie auf Basis von Hautfarbe oder Haarstruktur. Wie auch andere Formen der Rassismus funktioniert antimuslimischer Rassismus meist nach dem folgenden Schema: Zunächst erfolgt die „Andersmachung“, das Othering: Das heißt, man zieht eine Grenze zwischen "Wir" und "den Anderen" - und macht diese so zu Fremden. Ein weiterer Mechanismus ist die Gleichmachung, auch Homogenisierung genannt: Es wird behauptet, dass „die Anderen“ – in diesem Fall „die Muslim:innen“ – alle gleich sind. Alles, was diese Menschen machen, wird über ihr muslimisch sein erklärt. Andere Aspekte ihrer Identität - ihr Beruf, ihre Familie, ihre Hobbys usw. - werden dagegen ausgeblendet. Zusätzlich erfolgt die Abwertung: Der anderen Gruppe werden negative Eigenschaften zugeschrieben. So wertet sich die „Wir“-Gruppe nicht nur selbst auf, sondern rechtfertigt gleichzeitig die Benachteiligung der „Anderen“. Betroffene von (antimuslimischem) Rassismus erleben Benachteiligungen bei der Wohnungssuche oder auf dem Arbeitsmarkt. Muslimische Kinder und Jugendliche erfahren Diskriminierung in der Kita oder bei der Benotung in der Schule. Aus rassistischen Motiven werden Menschen zudem beleidigt, angegriffen oder sogar ermordet. Antimuslimischer Rassismus ist nicht neu. Er entstand bereits im 15. Jahrhundert und ist geprägt von kolonialer Macht und orientalistischen Bildern. Dieses System ist bis heute tief in unseren Strukturen verankert. Studien zeigen: Jede zweite Person in Deutschland nimmt den Islam als Bedrohung wahr. Die oft negative Berichterstattung in den Medien verstärkt solche Narrative nicht nur, sie erzeugt bei Muslim:innen auch ein Gefühl der Nicht-Zugehörigkeit. Antimuslimischer Rassismus und seine Auswirkungen sind ein gesamtgesellschaftliches Problem, das Betroffene wie auch Nicht-Betroffene prägt. Für ein demokratisches und gleichberechtigtes Miteinander in unserer Gesellschaft müssen wir aktiv werden: Indem wir uns mit antimuslimischem Rassismus auseinandersetzen. Und vor allem: uns klar dagegen positionieren.