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Franz Schubert (1797 - 1828) Der Einsame D 800 Werner Güra, Tenor Christoph Berner, Piano Wann meine Grillen schwirren, Bei Nacht, am spät erwärmten Herd, Dann sitz ich mit vergnügtem Sinn Vertraulich zu der Flamme hin, So leicht, so unbeschwert. Ein trautes, stilles Stündchen Bleibt man noch gern am Feuer wach, Man schürt, wann sich die Lohe senkt, Die Funken auf und sinnt und denkt: Nun abermal ein Tag! Was Liebes oder Leides Sein Lauf für uns dahergebracht, Es geht noch einmal durch den Sinn; Allein das Böse wirft man hin, Es störe nicht die Nacht. Zu einem frohen Traume Bereitet man gemach sich zu, Wann sorgenlos ein holdes Bild Mit sanfter Lust die Seele füllt, Ergibt man sich der Ruh. O wie ich mir gefalle In meiner stillen Ländlichkeit! Was in dem Schwarm der lauten Welt Das irre Herz gefesselt hält, Gibt nicht Zufriedenheit. Zirpt immer, liebe Heimchen In meiner Klause eng und klein. Ich duld' euch gern: ihr stört mich nicht Wann euer Lied das Schweigen bricht Bin ich nicht ganz allein.