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Am 13. Dezember 1929 stellen Siemens und die Deutsche Reichsbahn der Öffentlichkeit die neue🚈 Siemensbahn in Berlin vor, fünf Tage später wird der offizielle Betrieb aufgenommen. Die Fahrtdauer auf der 4,7 Kilometer langen Strecke vom S-Bahnhof Jungfernheide über die Stationen Wernerwerk und Siemensstadt nach Gartenfeld dauert keine zehn Minuten und erfolgt in den Stoßzeiten des Berufsverkehrs im Fünf-Minuten-Takt. Der seinerzeit in der Tages- und Fachpresse hochgelobte Lückenschluss zwischen der Ringbahn und dem Spandauer Ortsteil Siemensstadt fristet jedoch seit vier Jahrzehnten ein Schattendasein und zählt zu den bekanntesten „LOST PLACES“ Berlins. Im Rahmen des Projekts der „neuen Siemensstadt“ soll sich das in naher Zukunft ändern. Doch dazu später mehr!😉 Seit den 1910er-Jahren gibt es unterschiedliche Vorstellung darüber, wie die verkehrstechnische Erschließung von Siemensstadt verbessert werden kann. Zur Sprache kommen beispielsweise die Verlängerung einer bestehenden U-Bahnlinie vom Bahnhof Wilhelmplatz (heute Richard-Wagner-Platz) in Richtung Nordwesten, der Bau einer neuen U-Bahnlinie von Treptow beziehungsweise Neukölln über Moabit nach Siemensstadt oder die Anbindung des Vorort-Bahnhofs Fürstenbrunn an die Ringbahn, doch während des Ersten Weltkriegs und in Zeiten der Inflation ist keines der Projekte realisierbar. Mitte der 1920er-Jahre ergreift das Elektrounternehmen schließlich die Initiative und plant in Zusammenarbeit mit der Deutschen Reichsbahn (DR) den Bau einer von der Ringbahnstation Jungfernheide abzweigenden, elektrisch betriebenen Stichbahn nach Gartenfeld, wobei von vornherein eine Verlängerung der Strecke bis Spandau Nord beziehungsweise Hennigsdorf angedacht ist. Zum Vertragsabschluss zwischen Reichsbahn und Siemens kommt es am 30. April 1927. Festgelegt ist unter anderem, dass Siemens das Projekt finanziert und unter der Aufsicht der DR realisiert. Bei der Festlegung der Streckenführung und der bautechnischen Umsetzung des Projekts sind viele Gegebenheiten und Aspekte zu berücksichtigen, deren Abstimmung im Detail den Baubeginn auf das Jahr 1928 verschieben: Zur Gleislandschaft am Bahnhof Jungfernheide gehören auch Fernbahngleise, den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) muss die Chance gewahrt bleiben, das zwischen Charlottenburg und Altstadt Spandau gelegene Areal an das U-Bahn-Netz anzuschließen, und die Pläne der Wasserbauverwaltung zur Verlegung der Spree dürfen nicht vereitelt werden. Hinzu kommen die unternehmensinternen Bestrebungen, den innerbetrieblichen Verkehr in den Siemens-Fabriken nicht zu beeinträchtigen und die Lärmbelästigung in den angrenzenden Wohnsiedlungen so gering wie möglich zu halten. Am Bahnhof Jungfernheide zweigt die Siemensbahn von der Stadt- und Ringbahn ab und überkreuzt auf einer eingleisigen Brücke den Tegeler Weg und die Spree, verläuft anschließend auf Dammaufschüttungen zwischen den Ringbahngleisen, bevor sie ein Ringbahngleis unterfährt und die Spree auf einer 130 Meter langen Eisenfachwerkbrücke ein zweites Mal überquert. Hinter dieser Brücke ist die Siemensbahn 800 Meter als Hochbahn auf einem Viadukt ausgelegt, das über den Bahnhof Wernerwerk bis zum heutigen Popitzweg reicht. Danach verläuft die Strecke sowohl auf einer Dammaufschüttung als auch beim Überkreuzen von Straßenzügen auf Brücken bis zum Rohrdamm mit dem Bahnhof Siemensstadt, von dem das Verwaltungsgebäude und fußläufig unter anderem das Dynamowerk und das Schaltwerk erreichbar sind. Am Rohrdamm senkt sich die Siemensbahn allmählich auf Straßenhöhe, und in gerader Streckenführung geht es zum Bahnhof Gartenfeld am Spandauer Schifffahrtskanal, der als Kopfbahnhof ausgelegt ist. ( siehe Streckenplan ) Im Oktober 2018 beschloss der Berliner Senat, die traditionsreiche S-Bahnstrecke wiederzubeleben. Auf dem historischen Gelände der Siemensstadt plant der Siemens-Konzern eine agile und moderne Arbeits- und Lebenswelt aufzubauen. Was ist geplant? Die derzeitigen Betrachtungen innerhalb des Projektes i2030 fokussieren die Reaktivierung von Jungfernheide bis Gartenfeld. Verlängerungsoptionen ergeben sich aus dem Berliner Flächennutzungsplan. Zur Einbindung in die Ringbahn wird die Errichtung einer dritten Bahnsteigkante am Bahnhof Jungfernheide untersucht. Die Bahnhöfe Wernerwerk und Siemensstadt verbleiben in vorhandener Lage. Für den Bahnhof Gartenfeld werden Varianten am historischen Standort untersucht.