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Der Bahnhof wurde 1980 eröffnet. Er liegt nördlich des namensgebenden Platzes unter der Bundesautobahn 111 im Ortsteil Charlottenburg-Nord des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf und trägt das BVG-Kürzel JK. Er liegt 508 Meter östlich des U-Bahnhofs Halemweg und 880 Meter westlich des U-Bahnhofs Jungfernheide und hat besondere Bedeutung als Umsteigepunkt zu den Bussen zum Flughafen Tegel. Namensgeber ist der deutsche Politiker Jakob Kaiser (CDU), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und erster Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen. Der ursprünglich unter dem Namen Charlottenburg Nord geplante Bahnhof entstand bereits 1967 als Bauvorleistung beim Bau der darüber liegenden Stadtautobahn A 111 und wurde bis zur Aufnahme des U-Bahn-Betriebs bereits als Fußgängertunnel zur Querung der Autobahn genutzt. Der eigentliche Bau der Untergrundstrecke zwischen Richard-Wagner-Platz und Rohrdamm begann aber erst 1973. Gemeinsam mit den anderen Bahnhöfen dieses Bauabschnitts wurde der jetzt unter dem Namen Jakob-Kaiser-Platz geführte U-Bahnhof am 1. Oktober 1980 in Betrieb genommen. Ebenso wie die anderen zeitgleich entstandenen Bahnhöfe der Linie 7 wurde auch dieser Bahnhof von Rainer G. Rümmler gestaltet. Rümmler konzipierte einen 110 Meter langen Mittelbahnsteig mit zwei Zugängen westlich und östlich der Stadtautobahn. Der Bahnhof selbst ist relativ schlicht gehalten und ähnelt dem benachbarten U-Bahnhof Halemweg. Die Wände hinter den Gleisen sowie die Stützsäulen sind gelb gehalten. Die Stations-Namensschilder sind dunkelblau/rot gefasst. Der Boden ist hell gefliest. Die Zugänge zum Kurt-Schumacher-Damm sind ebenfalls gelb im auffallenden Stil der 1970er Jahre überdacht. Für 2013 ist eine Sanierung des Bahnhofs geplant.Bis 2016 sollen der Bahnhof barrierefrei umgebaut und zwei Aufzüge installiert werden. Am U-Bahnhof besteht eine Umsteigemöglichkeit von der Linie U7 zu mehreren Omnibuslinien der Berliner Verkehrsbetriebe.