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Ein Kleinod unter den Luzerner Kapellenbauten: Buttisholz LU Wallfahrtskapelle St. Ottilien Konfession: römisch-katholisch Es erklingen alle 3 Glocken: a‘‘ h‘‘ d‘‘‘ Aufnahme vom Mittwoch, 15.02.2017, 15h54, Zusammenläuten zum Pilgergottesdienst mit Augensegen. Ein äusserst reizvolles Zimbelgeläute hängt in der Laterne der Kapelle von St. Ottilien. Es besteht aus drei Glöcklein, die zusammen das Gloria-Motiv bilden. Die kleinste Glocke stammt aus dem 16. Jh. und wurde von einem nicht bekannten Giesser geschaffen. 1844 kam die grösste Glocke hinzu, ein Werk von Jakob Rüetschi aus Aarau. Bei der Restauration der Kapelle in den 80er-Jahren wurde das Geläute durch die mittlere Glocke vervollständigt, welche in verdankenswerter Weise vom damaligen Präsidenten des Stiftungsrates der Kapelle und seiner Frau gestiftet und von der Giesserei Rüetschi in Aarau gegossen. Der Weiler St. Ottilien befindet sich unweit des Dorfes Buttisholz. Eine Kapelle an diesem Ort könnte schon seit dem Mittelalter bestehen. Archäologische Grabungen förderten jedenfalls das im 16. Jh. entstandene Bauwerk zutage. Die heutige Kapelle wurde 1669 erbaut. Ihr Architekt war Jost Melchior Zurgilgen, ein Liebhaberarchitekt. 1985-1986 und 2010-2011 fanden umfangreiche Restaurierungen statt, bei letzterer hat der Stuck wieder seine ursprünglichen Farben zurückerhalten. Die Kapelle St. Ottilien zieht schon von weitem alle Blicke auf sich. Nicht nur wegen ihrer auf Fernwirkung ausgelegte Lage, nein, auch ihre Form als reiner Zentralbau dürfte dazu beitragen. An den oktogonalen Mittelraum fügten sich nämlich vier dreiseitig geschlossene Kreuzarme. In einem befindet sich die Vorhalle mit Eingang und darüberliegender Sakristei, in zwei weiteren die Seitenaltäre und im vierten der Hochaltar. Über dem gemauerten Teil erhebt sich das geschwungene rote Schindeldach mit der Laterne mit Spitzhelm, die im Innern nicht zu sehen ist, da sie als reiner Glockenträger dient. Das Innere der winzigen Kapelle ist sehr festlich gestaltet. Der farbige Rokokostuck stammt aus dem Jahre 1746. Zwei reichgestaltete Treppenläufe führen in die Sakristei hinauf. Während der Hochaltar aus der Bauzeit stammt, sind die Seitenaltäre klassizistisch und dem 19. Jh. angehörend. Vor dem rechten Seitenaltar steht das spätgotische Gnadenbild der hl. Ottilia. Die hl. Ottilia wird vor allem bei Augenleiden angerufen. Das bezeugen die zahlreichen Votivgaben eindrücklich. Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat findet um 16h00 eine Eucharistiefeier mit Augensegen statt, der mit einer Reliquie der hl. Ottilia gespendet wird. Zusätzlich findet über die Sommermonate jeden Sonntagnachmittag eine Vesper in der Kapelle statt, nach der der Augensegen ebenfalls gespendet wird. Daten der Glocken: Nr. 1 Muttergottesglöcklein gegossen 1844 Giesser: Jakob Rüetschi, Aarau Schlagton: a‘‘ Nr. 2 Dreifaltigkeitsglöcklein gegossen 1986 Giesser: H. Rüetschi AG, Aarau Schlagton: h‘‘ Nr. 3 St. Ottilienglöcklein gegossen 1563 Giesser: unbekannt Schlagton: d‘‘‘ Bilder, Tonaufnahme und Text: Robin Marti