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Der Alpenkönig und der Menschenfeind – Ferdinand Raimund – Theater in der Josefstadt Ferdinand Raimund Der Alpenkönig und der Menschenfeind Premiere: 4. September 2024 Theater in der Josefstadt Regie: Josef E. Köpplinger Regiemitarbeit und Choreographie: Ricarda R. Ludigkeit Bühnenbild: Walter Vogelweider Kostüme: Alfred Mayerhofer Musikalische Leitung: Jürgen Goriup Dramaturgie: Barbara Nowotny Licht: Pepe Starman / Josef E. Köpplinger Trailer: Jan Frankl Astragalus, der Alpenkönig: Günter Franzmeier Herr von Rappelkopf, ein reicher Gutsbesitzer: Michael Dangl Sophie, seine Frau: Alexandra Krismer Malchen, seine Tochter dritter Ehe: Johanna Mahaffy August Dorn, ein junger Maler / Emerentias Gestalt: Tobias Reinthaller Herr von Silberkern, Sophies Bruder / Wallburgas Gestalt: Martin Niedermair Lischen, Malchens Kammermädchen: Nadine Zeintl Habakuk, Bedienter bei Rappelkopf: Johannes Seilern Alpanor, Alpengeist / Christian Glühwurm, ein Kohlenbrenner: Alexander Strömer Marthe, sein Weib / Sabine, Köchin in Rappelkopfs Dienst: Susanna Wiegand Salchen, Tochter von Glühwurm und Marthe: Melanie Hackl Linarius, Alpengeist / Victoriens Gestalt / Großmutter: Paul Matić Franzel, Salchens Bräutigam / Sebastian, Kutscher in Rappelkopfs Dienst: Paul Clementi Hänschen: Steven Ablog / Christoph Lackner-Zinner Christopherl: Philipp Gruber-Hirschbrich / Cornelius Bruckmann Andresel: Dominik Baumgartner / Samuel Fischer Alpengeister / Genien / Dienerschaft: Paul Clementi, Paula Jeckstadt, Marko Trajkovski, Therese Troyer Dirigat und Klavier: Jürgen Goriup / Florian Reithner Musikalische Assistenz: Florian Reithner Klarinette: Wolfgang Trojan / Barbara Haslinger Violine / Viola: Ruth Müller / Karin Schlechta / Maria Schlieber / Michaela Wild Akkordeon: Ingrid Eder / Bojana Foinidis Violoncello: Günter Schagerl / Kristina Heumesser Orchesterwart: Emanuel Preuschl Originalmusik von Wenzel Müller O Schande, ich bin ein Menschenfeind, und komm’ da in eine Lieb’ hinein, die gar kein End’ nimmt. “Hätte Raimund drei Stücke geschrieben von dem Wert des Alpenkönigs, sein Name würde nie vergessen werden in der Geschichte der deutschen Poesie", schrieb Franz Grillparzer über seinen Dichterkollegen. Das Original-Zauberspiel Der Alpenkönig und der Menschenfeind führt klar vor Augen, wie sehr Raimunds Stücke an philosophischer und psychologischer Tiefe ihrer Zeit voraus waren. “Mit dem Stück Allegorie, das sich in ihm verkörpert, gehört Rappelkopf noch dem barocken Theater an; als Seelenkranker schon völlig dem der neueren Zeit." (Heinz Politzer) In Raimunds 1828 uraufgeführtem Stück misstraut der reiche Gutsbesitzer Rappelkopf jedem. Nicht einmal seiner Familie gelingt es, zu ihm durchzudringen. Erst als ihm der mächtige Alpenkönig Astragalus sein eigenes Ich vorführt, wird er von seiner Misanthropie geheilt und gelangt zur Einsicht. Raimunds Zauberspiel bietet eine Fülle prächtiger Charaktere – vom menschenverachtenden Rappelkopf über seine verzweifelt um die Ehe kämpfende Frau Sophie und den geheimnisvollen Alpenkönig bis hin zu den komischen Figuren des Stücks: dem Diener Habakuk, der unentwegt von sich behauptet, “ich war zwei Jahre in Paris", und dem vorlauten Stubenmädchen Lischen. Die Musik, darunter so bekannte Lieder wie “So leb' denn wohl, du stilles Haus", stammt von Wenzel Müller. Josef E. Köpplinger, der am Theater in der Josefstadt mit Der Bauer als Millionär einen großen Erfolg feierte, wird mit dieser Produktion seine Auseinandersetzung mit Ferdinand Raimund fortsetzen.