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Die Finger von Sofia Chen schmerzen, als sie vier dampfende Teller Osso Buco auf ihrem linken Arm balanciert. Der reiche Duft von geschmortem Kalbfleisch und Safranrisotto lässt ihren Magen knurren. Sie hat seit heute Morgen nichts mehr gegessen – einen trockenen Bagel, den sie sich zwischen ihrem Kurs über italienische Renaissance-Dichtung und ihrer Schicht bei Rosa’s schnappte. Das war vor acht Stunden. Das Restaurant leuchtet im warmen Bernsteinlicht von Wandleuchtern, die wie alte venezianische Straßenlaternen aussehen sollen. Rot-weiß karierte Tischdecken bedecken jeden Tisch. Gerahmte Fotos von Sizilien und der Toskana säumen die Wände, verblasst und geliebt. Rosa’s ist nicht das schickste italienische Restaurant in Manhattan. Es steht nicht in den Reiseführern. Man wird hier keine Influencer finden, die Fotos von ihrer Pasta machen. Aber wenn man authentisches italienisches Essen will, die Art, die schmeckt, als hätte sie die Nonna von jemandem mit Liebe und zu viel Butter gemacht, dann ist man hier genau richtig. Sofia arbeitet hier seit neun Monaten, seit ihre finanzielle Unterstützung als Doktorandin gekürzt wurde und ihre Miete in Washington Heights sich über Nacht irgendwie verdoppelt hat. Das Doktorandenprogramm der Columbia University in italienischer Linguistik bezahlt nicht gerade die Rechnungen. Genauso wenig wie die Tochter von Einwanderern zu sein, die sich bis zur Erschöpfung abrackerten, um ihr Möglichkeiten zu geben, die sie nie hatten. Ihr Vater, David Chen, betreibt eine kleine Druckerei in Chinatown. Ihre Mutter, Teresa Moretti, putzt Büros in Midtown. Sie sind stolz auf sie – ihre Tochter, die erste in beiden Familien, die ein Graduiertenstudium absolviert –, aber Stolz bezahlt keine Lehrbücher oder die für ihre Doktorarbeit notwendige Forschungsreise nach Florenz, die sie nächsten Sommer antreten muss. Also arbeitet sie. Dienstag bis Sonntag, 17 Uhr bis Mitternacht. Ihre Füße schreien. Ihr Rücken schmerzt. Aber sie lächelt jeden Kunden an, bringt jedes Gericht mit geübter Anmut und tut so, als ob ihr Master-Abschluss in italienischer Literatur sie für mehr qualifiziert als Teller zu tragen Heute ist Freitag, was bedeutet, dass das Restaurant brechend voll ist. Familien versammeln sich an großen Tischen, Großeltern streiten gutmütig darüber, ob die Marinara mehr Basilikum braucht.